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Gut im Crashtest, Defizite bei den Assistenzsystemen: der Dacia Sandero Stepway. © Euro NCAP / TRD mobil

(TRD/MID) Die Sicherheits-Organisation Euro NCAP hat wieder fleißig neue Autos gecrasht – und dabei Licht und Schatten aufgedeckt. Hier die Sicherheitsbewertungen für zwei neue Autos und eine neue Variante.

Gleich vorab: Der Skoda Enyaq iV und der VW ID.4 kassieren jeweils die Bestnote von fünf Sternen. Der Dacia Sandero Stepway wird mit nur zwei Sternen bewertet. Und die Plug-in-Hybrid-Version des Cupra Formentor wird in die Liste der Fünf-Sterne-Absolventen aufgenommen.

Der Enyaq iV nutzt als erstes vollelektrisches Fahrzeug von Skoda die gleiche modulare Plattform des VW-Konzerns für batterieelektrische Fahrzeuge wie ID.4 und ID.3, die im vergangenen Jahr von Euro NCAP getestet wurden. „Sowohl der Enyaq iV, als auch der ID.4 zeigen beeindruckende Leistungen und sind in den verschiedenen Bewertungsbereichen nur durch wenige Punkte getrennt“, so die Wertung.

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Mit robusten Strukturen zum Schutz der Insassen und der Hochvoltbatterie sowie serienmäßigen Front-, Vorhang- und Mittelairbags erreichen beide Fahrzeuge beim Insassenschutz für Erwachsene über 90 Prozent der möglichen Punkte. Im Vergleich zum kleineren ID.3 sind ID.4 und Enyaq iV für Familienkäufer, die mehr Platz wünschen, attraktiver. „Potenzielle Besitzer werden mit guten Noten beim Insassenschutz für Kinder sowie beim Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer und bei der Sicherheitsassistenz beruhigt“, so Euro NCAP. VW statte den ID.4 serienmäßig mit einer lokalen Gefahrenwarnung aus, für den Enyaq iV sei das System noch nicht verfügbar.

Der Skoda-Stromer Enyaq iV kassiert im Crashtest die volle Sterne-Zahl. © Euro NCAP
Der Skoda-Stromer Enyaq iV kassiert im Crashtest die volle Sterne-Zahl. © Euro NCAP / TRD mobil

Im Gegensatz dazu verfügt der Dacia Sandero Stepway über eine abgespeckte Sicherheitsausstattung. Das autonome Notbremssystem mit Radar reagiert nur auf andere Fahrzeuge, ist aber nicht darauf ausgelegt, Zusammenstöße mit Fußgängern oder Radfahrern zu verhindern, und es gibt keine Fahrspurunterstützung. „Der Aufprallschutz ist jedoch respektabel, mit einer Leistung, die das Auto zu einem Vier-Sterne-Performer machen würde, wenn es nicht an anderer Stelle Defizite gäbe“, so die Crash-Spezialisten

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Von TRD Pressedienst

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