Unterwegs: Mit Reisemobil und Caravan

Unterwegs: Mit Reisemobil und Caravan
Michael Kirchberger /MID/TRD mobil
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VW-Crafter – Titelbild und Fotos: Michael Kirchberger /MID/TRD mobil

(TRD/MID) – Die erste Freizeitmesse in Stuttgart, stand ganz im Zeichen eines Stars. Und der kommt in diesem Fall nicht aus dem Schwabenland, sondern aus Niedersachsen. Der VW Crafter gab sein Debüt als Basisfahrzeug für Reisemobile und machte dem Ducato und dem Sprinter Konkurrenz.

Gleich zwei Hersteller nahmen sich dem Crafter an, Knaus und Schwabenmobil. Die Studie aus dem Bayrischen Wald, der Heimat von Knaus, ist eher eine Fingerübung die so nicht auf den Markt kommen wird. Realistischer ist die Umsetzung des interessanten Innenraumkonzepts mit einer zentralen Duschkabine auf Basis des Fiat Ducato. Der ohnehin alle anderen Freizeitfahrzeuge der Marke mobil macht. Vielleicht schafft auch die markante Lackierung in Weiß und Rot den Weg in die Serienfertigung.

Schwabenmobil belässt es bei der Serienlackierung des knapp sechs Meter langen und für ausreichende Stehhöhe im Innenraum mit einem Hochdach ausgestatteten Crafter. Dafür versprach der Hersteller trotz dem tropischen Namen Florida gute Wintertauglichkeit.

Mercedes überlässt das Spiel im heimischen Gefilde natürlich nicht allein den Wettbewerbern aus Wolfsburg und Hannover, sondern stellt eine dritte Version des Marco Polo unter dem Namen Horizon vor. 50.050 Euro soll sie kosten und baut auf der höherwertigen V-Klasse auf. Das bisherige Einstiegsmodell, der Marco Polo Activity, nutzt den einfach ausgestatteten Transporter Vito als Basis, der Horizon fährt dagegen mit einer V-Klasse und erhöhtem Assistenz- und Sicherheitsangebot vor.

Neu war außerdem Mitte 2017 die Caravan-Baureihe c’joy von Dethleffs (ab 11.200 Euro) und die absetzbare Bimobil-Wohnkabine Husky, die jetzt auch auf den VW Amarok V6 passt und als Ensemble stolze 101.000 Euro kostet. Immerhin 40 Exemplare hat der Hersteller jedes Jahr bisher davon verkauft.

Günstige Preise versprachen die Sondermodelle von Carthago zum 25. Firmenjubiläum. Zwar sind für den Chic C-Line 4.9 immer noch 92.100 Euro zu bezahlen, der Kunde spart bei diesem Preis jedoch rund 10.000 Euro und kann dann einen Luxusliner mit 7,5 Meter Länge sein Eigen nennen. Auch bei Karmann locken die Preise des Sondermodells Dexter Spring, das in zwei Aufbaulängen und drei Grundrissversionen angeboten wird. Für 44.990 Euro gibt es wahlweise ein Doppelbett quer im Heck eingebaut und eine vollwertige Dinette oder die beliebten Längsbetten hinten und eine Sitzgruppe, in der nur zwei am Esstisch Platz finden. Die dritte Variante kommt mit einem halben Meter weniger Länge (5,48 Meter) dank eines Hubbetts auf eine viersitzige Wohnzimmer-Garnitur, ist aber mit 55.450 die teuerste Version.

Wobei teuer hier nicht der richtige Begriff ist, denn die Wohnmobilriesen mit zehn Meter Länge und mehr als zehn Tonnen Gewicht beginnen mit Einstiegspreisen um die 200.000 Euro und steigern sich gerne auf das Vier- bis Achtfache. Da fällt ein Fiat 500 weder mit seiner Masse noch finanziell nennenswert ins Gewicht.

 

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Michael Kirchberger /MID/TRD mobil

 

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