Medicinal cannabis with extract oil in a bottle of  Formula CBD THC
Während also eine Mehrheit der Deutschen einer kontrollierten Abgabe von Cannabis positiv gegenüberstehen würde, wird eine zusätzliche Legalisierung von anderen Party-Drogen wie Kokain oder Amphetaminen von einem Großteil der Bevölkerung (95 Prozent) strikt abgelehnt. Photo by stock.adobe.com/ TRD Medai

(TRD/MP) Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht die Legalisierung von Cannabis vor. Eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt nun, dass mehr als die Hälfte der Deutschen diesen Schritt begrüßt. 61 Prozent der Befragten geben an, dass sie eine kontrollierte Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften befürworten würden. Nur 39 Prozent halten die Pläne zur Legalisierung von Cannabis für unverantwortlich und lehnen den legalen Verkauf und Konsum grundsätzlich ab.

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Obwohl die Deutschen eine Cannabis-Legalisierung über alle Generationen hinweg mehrheitlich befürworten, zeigen sich doch erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Während sich unter den 18- bis 39-Jährigen zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) für eine Legalisierung aussprechen, tut dies in der Generation der 60- bis 75-Jährigen nur etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent). Bei Befragten im mittleren Alter (40 bis 59 Jahre) ist der Anteil der Befürworter des Gesetzesvorhabens mit 62 Prozent zwar deutlich höher als bei den Älteren, aber niedriger im Vergleich zu jüngeren Personen.

Während also eine Mehrheit der Deutschen einer kontrollierten Abgabe von Cannabis positiv gegenüberstehen würde, wird eine zusätzliche Legalisierung von anderen Party-Drogen wie Kokain oder Amphetaminen von einem Großteil der Bevölkerung (95 Prozent) strikt abgelehnt. Allerdings bestehen auch bei dieser Fragestellung klare Unterschiede zwischen den einzelnen Altersgruppen: Unter den jüngeren Befragten bis 39 Jahren würde zumindest jeder Zehnte (11,0 Prozent) eine Entkriminalisierung von Party-Drogen begrüßen. Bei Personen mittleren Alters liegt dieser Anteil nur noch bei 4,0 Prozent, bei den über 60-Jährigen sogar bei weniger als 1,0 Prozent.

© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste KG (glp) TRD WIRTSCHAFT UND SOZIALES Redakteur: Lars Wallerang

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