Neue Regeln. Emoji mit Sprechblase und Text.
Es ist ganz und gar nicht sicher, dass die Rückkehr zum Normalzustand von allen als Glück empfunden wird. Foto: Adobe/TRD Wirtschaft und Soziales

Experten, Politik und Impfstoffe

(TRD/WID) Ungeimpften sollte das Leben im Herbst so schwer wie möglich gemacht werden. Die Parteien überboten sich aktuell mit kreativen und weniger kreativen Vorschlägen. Die Maskenpflicht reichte offenbar für Mutanten nicht mehr aus. Eine von vielen Ideen war der nur noch mit Negativtest mögliche Einkauf im Supermarkt, über den bereits eine Tageszeitung berichtet hatte. Zuerst leise Töne der Politiker im Wahlkampf, dann funktionieren Corona-Apps nicht mehr richtig und die Bewertungskriterien sollen mit neuem Zahlenmaterial auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Wie Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder am Dienstag (10. August 2021 ) beschlossen haben, soll das vom Bund finanzierte Angebot für kostenlose „Bürgertests“ am 10. Oktober enden. Danach soll es nur für Personen gelten, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Das sind etwa Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Corona-Regeln: Das sollte im Supermarkt gelten

Das Tragen einer medizinischen Schutzmaske soll auch weiterhin Pflicht bleiben, genauso wie das Beachten des Mindestabstandes. Eine Testpflicht für Ungeimpfte beim Einkaufen ist im Beschluss von Bund und Ländern nicht vorgesehen.

Die selbstverständlich dann nicht mehr kostenlosen Tests sollen künftig nur noch eine Gültigkeit von wenigen Stunden haben, um weitere Vorhaben im Anschluss wie beispielsweise Friseur- oder Kinobesuch zu unterbinden. Besonders schockierend in dieser Diskussion, die Äußerung einzelner Politiker, wonach Impfgegner gefährliche Sozialschädlinge seien, die abgesondert gehörten – alles nachzulesen in den Medien.

Alles nur Wahlkampfgetöse und konnten die demokratischen Parteien tätsachlich auf die „Ungeimpfen“ als Wähler verzichten?

Spalter gestern und heute
Monty Python war eine britische Komikergruppe. Sie wurde 1969 gegründet und hatte ihre Blütezeit in den 1970er Jahren, in denen die Fernsehserie Monty Python’s Flying Circus und mehrere Kinofilme, unter anderem Das Leben des Brian, entstanden. 1983 löste sich die Gruppe vorerst auf. Wikipedia

Quelle: Youtube: Der letzte Wahlkampf bot eine eine neue „Spalter-Version“ der „Volksfront von Judäa“

„Es wird zu viel über den angeblichen indirekten Impfzwang geredet und zu wenig über die Rechte von Geimpften“, sagte CDU-Mann Brinkhaus der „Welt“. „Was ich momentan erlebe, ist, dass die Geimpften sauer sind auf die Nicht-Geimpften. Die Geimpften haben Termine gemacht, sind losgegangen und haben in Kauf genommen, dass es ihnen am Tag nach der Impfung teilweise nicht so gut gegangen ist. Und sie erleben nun, dass sie ihre Freiheiten trotzdem nicht vollständig zurückbekommen.“ Deswegen müsse endlich gefragt werden, inwieweit die Nicht-Geimpften das Leben von Geimpften einschränkten“.

Bei Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker

Viele Menschen haben beim Lesen sicher „Jawoll“ gerufen: „Richtig so, der Druck muss erhöht werden, um die Impfquote zu erhöhen. Es kann schließlich nicht sein, dass Millionen Menschen trotz verfügbarer Impfstoffe weiterhin Nein zur Spritze sagen. Die Delta-Variante hat andere Mutanten fast komplett verdrängt.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft zur Zeit Berichte über mögliche weitere seltene Nebenwirkungen bei mRNA-Impfstoffen. Das hat die Behörde in ihrem jüngsten Routinebericht mitgeteilt. Sie gab an, die Symptome genauer zu untersuchen. Demnach wurden für die laufenden Bewertungen weitere Daten bei den Herstellern der beiden Corona-Impfstoffe, Biontech/Pfizer und Moderna, angefordert. Diese Bekanntmachung sorgte an den Börsen zeitweise für einen Kurseinbruch der Aktien der Impfstoffhersteller.

CDU-Mann Brinkhaus hat sein Wahlziel nicht erreicht. Jetzt ist er weg vom Fenster. Spaltung war wohl nicht das richtige Mittel einen Wahlkampf zu gewinnen

Der Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat zum ersten Mal am 14.7.2022 öffentlich über mögliche Impfschäden informiert. Rechtsanwalt Cäsar-Preller erklärt im Handelsblatt die juristische Brisanz.

https://www.handelsblatt.com/politik/anwalt-im-interview-nebenwirkung-nach-corona-impfung-lauterbach-hat-das-produkt-impfstoff-die-ganze-zeit-falsch-bewertet/28503608.html

Es könnte jetzt zu Amtshaftungsansprüchen gegen die Bundesrepublik Deutschland oder gegen einzelne Bundesländer kommen. Geschädigte könnten somit Schadenersatzleistungen erstreiten.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article239901585/Habeck-mit-Corona-infiziert-Baerbock-leidet-noch-immer-unter-Folgen-ihrer-Infektion.html

Long Covid Patienten denen nicht geglaubt wurde
https://www.dw.com/de/long-covid-patienten-denen-nicht-geglaubt-wurde/a-58857144?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

TRD – Der Pressedienst für Leserservice und Ratgeberbeiträge

Marketing und Werbung in der Pandemie

Sie bringt Schwung in die Online-Werbung und kann den Onlinehandel ankurbeln

Mehr als jeder dritte Deutsche gibt nach der Corona-Krise mehr Geld aus. Das geht aus einem Report von Integral Ad Science (IAS) hervor. Demnach haben sich auch die Prioritäten im Kaufverhalten geändert.

Nach Aufhebung der Beschränkungen sind 38 Prozent von ihnen schon jetzt der festen Überzeugung, dass sie nach Ende der Pandemie mehr Geld ausgeben werden. Vor allem in Erlebnisse und Dienstleistungen wollen sie nach der langen Zeit der Entbehrungen verstärkt investieren (36 Prozent). Hierzu hat knapp ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) bereits eine Menge Geld angespart, das mit Freude ausgegeben werden soll, wenn wieder mehr Einrichtungen öffnen.

Von dieser neuen Ausgabebereitschaft sollen vor allem Advertiser profitieren, die auf gezielte Online-Werbung setzen. Denn: Für über zwei Drittel der Konsumenten (67 Prozent) werden digitale Werbeformate nach der Pandemie eine noch wichtigere Rolle spielen, um Informationen über verfügbare Produkte und Dienstleistungen zu finden.

An Relevanz gewinnen dabei insbesondere Empfehlungen auf Basis der individuellen Verkaufshistorie (43 Prozent), kontextsensitive Werbung mit einem klaren inhaltlichen Mehrwert (39 Prozent) sowie die Sicherheit und Seriosität der Werbeumfelder (33 Prozent).

Über Nacht ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland zu Eis erstarrt

Covid-19 beeinflusst die deutschen Konsumenten erheblich: 92 Prozent von ihnen haben ihr Verbraucherverhalten während der Pandemie verändert. Viele Deutsche kaufen in der Corona-Zeit häufiger online ein (56 Prozent), kochen mehr selbst (45 Prozent), spielen Videospiele (37 Prozent) und bezahlen zunehmend bargeldlos (35 Prozent). Und dabei soll es auch nach Wegfall der Einschränkungen vielfach bleiben:

Die digitale Badeanstalt lädt zum Schwimmkurs ein

Im letzten Jahr haben wir die Pandemie als primär medizinisches Phänomen gedeutet und den Fokus auf den Kampf gerichtet, den erschreckte Politiker zusammen mit Wissenschaftern gegen ein Virus führten, das auf alle Bemühungen immer wieder mit neuen Mutationen reagierte.

Soll sich die ganze Gesellschaft verbarrikadieren, oder sind nur die alten Menschen zu isolieren. An die Stelle solcher Streitereien soll heute laut der Neuen Züricher Zeitung eine ganz andere Frage treten: Werden wir den Lockdown, den wir vor kurzem noch verfluchten, nicht bald lobpreisen und werden Rückzug und Stillstand nicht schon jetzt, obwohl wir erst einen Teil unserer Freiheit zurückerlangt haben, von vielen Menschen gepriesen?

Riesenposter-Inszenierung bringt Farbe in die Hauptstadt

Es zeichnet sich ab, als ob die Pandemie mehr als nur eine gesundheitliche Katastrophe war. Das abgeschottete Leben haben nicht wenige Menschen als paradoxe Freude erlebt: Die Sperrstunden, die Auflagen, all die Massnahmen, die unserem Tun enge Grenzen setzten, sie haben das Leben beeinträchtigt, aber auch einen klaren Rahmen gegeben. Es ist daher ganz und gar nicht sicher, dass die Rückkehr zum Normalzustand von allen als Glück empfunden wird. Gerne wird in Talkshows und Nachrichtensendungen eine Wiederkehr beschworen, doch das Bild soll einen nicht täuschen. Es ist auch zu beobachten, dass viele Leute nicht mehr ins Büro zurückkehren wollen und sich in grosser Mehrheit fürs Home-Office aussprechen.

Gefahren-App für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Home Sweet Homeoffice: Arbeiten und Unfallgefahren

Landbewohner und Kleinstädter bauen dort, wo sie sich heimisch fühlen

Viele Arbeitnehmer kehren auch den grossen Städten den Rücken und lassen sich auf dem Land nieder. Man träumt vom einfachen Leben mitten in der Natur, weit weg vom Lärm und von der Hektik des Konsums, gut geschützt vor den Turbulenzen der Weltgeschichte.

Bundeswehr wirbt für den „IT-Feldwebel“

Auch wenn die Medien die Partys hervorheben, die jetzt wieder gefeiert werden sollen und obwohl manchenorts die Bars gestürmt werden: Nirgends ist eine Vergnügungs- oder Ausgehwelle zu sehen, die in irgendeiner Weise an «früher» erinnert. Pandemiebekämpfung: Weltweite Ausrottung von Covid 19 möglich. Quelle: Spektrum der Wissenschaft

Das Mittel von Johnson und Johnson galt bislang als der am wenigsten wirksame Impfstoff gegen das Coronavirus. Neue Daten aus den USA zeichnen jetzt ein anderes Bild – Fachleute sind verblüfft. 

Der Corona-Impfstoff von Johnson und Johnson hat seinen schlechten Ruf womöglich zu Unrecht: Wie jüngste Daten der US-Seuchenschutzbehörde CDC zeigen, schützt das „Janssen“ genannte Mittel mindestens genauso gut vor einer Corona-Infektion und einem schweren Covid-Verlauf wie die mRNA-Wirkstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna – vielleicht sogar besser.

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91848198/johnson-und-johnson-der-verkannte-impfstoff-ist-besser-als-gedacht-.html/
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/omikron-und-die-corona-pandemie-karl-lauterbach-warnt-vor-killer-variante-im-herbst-a-e1f3fea5-c147-4a4f-a882-a538afa52b8a/

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Einsteigen und Losfahren: Cannabis-Legalisierung im Straßenverkehr

Jeder zehnte Bundesbürger greift auf Fast Food zurück

Über Altersvorsorge und Taschengeld

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