Warum neue Fenster zu einer besseren Energiebilanz beitragen

Warum neue Fenster zu einer besseren Energiebilanz beitragen
Auch richtiges Lüften kann im Sommer ein wenig Abkühlung bringen. © Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V

(TRD/WID)  Um Energie zu sparen, gibt es für Verbraucher inzwischen viele Maßnahmen. Neue Fenster zum Beispiel leisten einen großen Beitrag zur Verbesserung der Energiebilanz eines Hauses. Für Viele ist die Maßnahme allerdings von vornherein abschreckend, da oft mit hohen Kosten gerechnet wird. Tatsächlich lohnt sich in vielen Fällen die Investition, erklärt Marlies Hopf, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Alle Fenster, die vor 1995 eingesetzt wurden, sind unter Effizienzgesichtspunkten ein Sanierungsfall“, so Hopf. Energieeinsparungen von 5 bis 15 Prozent sind durch neue Fenster erreichbar. Es geht weniger Wärme verloren, wodurch insgesamt weniger geheizt werden muss. Das wiederum schont die Umwelt.

Um die Fenstererneuerung möglichst sinnvoll zu realisieren, empfiehlt die Verbraucherzentrale eine Beratung durch Experten. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die neuen Fenster auch zum Gebäude und zu weiteren Sanierungsvorhaben passen. Gerade bei älteren Bauwerken rentiert sich oft auch die nachträgliche Dämmung der Fassade. Berater können zudem über Förderprogramme für Projekte der energetischen Sanierung aufklären. So fördert die KfW beispielsweise moderne Fenster, welche die gesetzlichen Wärmeschutzvorgaben übertreffen. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Gutachten vom Schornsteinfeger oder Heizungsbauer über die Isolierung des Hauses.

© Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V
Auch richtiges Lüften kann im Sommer ein wenig Abkühlung bringen. © Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V

Eine häufig erwähnte Sorge bei der Dämmung von Gebäuden ist das Risiko von Schimmelpilzbefall. „Hintergrund ist, dass viele alte Fenster undicht sind und so für eine ständige Lüftung sorgen. Dieser Effekt entfällt bei den neuen, dichten Fenstern“, klärt Hopf auf. Dagegen hilft aber simples Lüften in regelmäßigen Abständen. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit reguliert und es besteht kein Grund zur Sorge. Alternativ können Lüftungssysteme installiert werden, die ebenfalls für Förderungen in Frage kommen. Die Verbraucherzentrale bietet einen Beratungsservice für Fragen rund um das Thema energetische Sanierung an. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

 

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TRD Redaktionsbüro

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