Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verändern das Einkaufsverhalten

Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verändern das Einkaufsverhalten
Wer in systemrelevanten Bereichen arbeitet, wie etwa in der Pflege oder im Journalismus, sollte selbstverständlich Steuerfreiheit auf coronabedingte Zuschläge erwarten können. TRD Wirtschaft und Soziales. Photo by Polina Zimmerman on Pexels.com

(TRD/WID)  Das Coronavirus verändert das Einkaufsverhalten. Denn durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie müssen viele Verbraucher zu Hause bleiben. Onlineshopping ist deshalb angesagt. Eine interessante Frage: Was wird in Zeiten der Coronakrise besonders gekauft? Das Vergleichsportal Check24 gibt Antworten.

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Zurzeit besonders beliebt im Shoppingbereich bei einem Portal: Tischtennisplatten. Die Zahl der Bestellungen stieg um knapp 300 Prozent.   TRD link press   Photo by Anna Shvets on Pexels.com

Außerdem haben viele Kunden für Ersatz zum Gang ins Fitnessstudio gesorgt. Fitnessgeräte und Zubehör wie Hanteln, Schlingen- und Rollentrainer oder Gymnastikmatten verkauften sich dreimal so häufig wie sonst.

Es muss aber nicht nur sportlich sein. Auch Puzzles gingen dreimal häufiger über die virtuelle Ladentheke. E-Book-Reader verkauften sich um 130 Prozent besser und die Verkäufe von Konsolen und Videospielen stiegen um 76 Prozent. Auch bei Windeln, Kamera-Drohnen, Home-Office-Zubehör, Kinderspielzeug und Haarschneidegeräten gab es eine erhöhte Nachfrage.

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Es gibt aber auch Verlierer der Krise: So verkaufte sich Reisezubehör wenig überraschend schlechter. Bei Koffer und Trolleys ging die Nachfrage um 43 Prozent zurück. Ähnliche Rückgänge der Bestellungen gab es bei Produkten für Outdoor-Aktivitäten wie Fußballbekleidung (minus 36 Prozent) oder Wanderequipment (minus 25 Prozent). Kindersitze fürs Auto wurden 26 Prozent weniger verkauft.

Übrigens: In der Zeit, in der Menschen vermehrt von zu Hause arbeiten und weniger vor die Tür gehen, verringerte sich auch die Nachfrage nach Körperpflegeprodukten.

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(TRD/WID) In der Coronakrise darf nicht nur geredet, es soll auch gehandelt werden. Deshalb fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pflegekassen auf, angesichts der coronabedingten Zusatzbelastungen Prämien für Pflegepersonal zu akzeptieren und zu erstatten. Der von der Bundesregierung gespannte Pflege-Schutzschirm habe den Weg für entsprechende Zulagen frei gemacht, nun brauche es eine verbindliche Zusage der Kassen, diese auch zu finanzieren.

Wir erwarten, dass die Pflegekassen einen Pandemiezuschlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege nun akzeptieren und auch bezahlen. Im Zweifel braucht es dazu eine eindeutige Klarstellung des Bundesgesundheitsministeriums“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Entsprechende Prämien sollten zudem grundsätzlich steuerfrei gewährt werden, fordert der Verband und begrüßt den Vorstoß von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu diesem Thema. „Es geht hier um die Honorierung extremer Leistungen und auch um Wertschätzung. Wer in systemrelevanten Bereichen arbeitet, wie etwa in der Pflege, sollte selbstverständlich Steuerfreiheit auf coronabedingte Zuschläge erwarten können“, so Schneider.

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Heinz Stanelle

Heinz Stanelle

Wir befassen uns mit Ratgeber- und Leserthemen in allen gängigen Kategorien. Herausgeber ist der Journalist Heinz Stanelle aus Kaarst bei Düsseldorf.

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