TRD-Backstage: Auto und Werkstatt

Kfz-Werkstätten bleiben geöffnet

TRD/MID) Das gegenwärtige Kontaktverbot betrifft auch die Autobranche. Während der Autoverkauf gegenwärtig nicht möglich ist, wird der Werkstattbetrieb aufrecht erhalten. Das Kontaktverbot sei nicht als allgemeine Ausgangssperre zu verstehen, erklärt Axel Koblitz, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, gegenüber der Fachzeitschrift „kfz-betrieb“.

Die jüngst getroffenen Einschränkungen gewerblicher Aktivitäten beziehen sich demnach nicht auf den Kfz-Service. „Der Werkstattbetrieb darf also weiterhin offengehalten werden, nicht hingegen der Verkauf“, teilte Koblitz mit. Auch der Weg zur Arbeit ist ausdrücklich erlaubt. Der Arbeitgeber muss allerdings die Vorgaben zum Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen und die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleisten.

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Die klare Empfehlung an Fahrzeughalter und Fahrer: „Verwenden Sie den Fülldruck, den Fahrzeughersteller und Reifenhersteller gemeinsam für den jeweiligen Beladungszustand des Fahrzeugs vorgeben“ TRD/ mobil Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

 

Beim Reifendruck gilt die Goldene Mitte als Ideallösung

(TRD)/MID) Die Ansätze sind so diametral unterschiedlich wie das Vorgehen: Die einen wollen mit einem höheren Reifendruck Sprit sparen, die anderen wollen durch weniger Druck den Grip erhöhen und damit den Bremsweg verkleinern. Beide Methoden haben aber deutliche Nachteile, urteilen Experten.

Die Sachverständigen-Organisation Dekra hat in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg das Brems- und Fahrverhalten mit unterschiedlichen Reifendrücken auf trockener Fahrbahn getestet. „Mehrere hundert Bremsungen haben ergeben: Je geringer der Fülldruck, desto kürzer wird der Bremsweg. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille“, gibt Reifenexperte Christian Koch zu bedenken.

Denn die Slalomfahrten und Ausweichmanöver haben auch gezeigt, dass mit dem geringeren Fülldruck auch die Lenkpräzision spürbar abnimmt. Zum schwammigen Fahrgefühl kommt eine schwerfälligere Reaktion auf die Lenkbefehle. „Zudem kehrt sich das Verhalten des Reifens auf nasser Fahrbahn um: Hier ergibt ein hoher Fülldruck die kürzesten Bremswege“, so Christian Koch.

Die klare Empfehlung an Fahrzeughalter und Fahrer: „Verwenden Sie den Fülldruck, den Fahrzeughersteller und Reifenhersteller gemeinsam für den jeweiligen Beladungszustand des Fahrzeugs vorgeben“. Diese Vorgaben sind in der Regel auf einem Aufkleber in der Tankklappe oder an der B-Säule im Bereich der Fahrertür verzeichnet.

Politur Test
Die Tester sagen: Auch preiswerte Polituren können Autos wieder zum Strahlen bringen.
© KÜS/ TRD mobil

Teuerste Politur schneidet im Test am schlechtesten ab

(TRD/MID) Teuer muss nicht immer gut sein. Das gilt auch für Auto-Polituren. Beim Test durch den Kfz-Überwachungsverein KÜS und die Zeitschrift „Auto Bild“ schnitt das teuerste Produkt am schlechtesten ab. Das Angebot an Mitteln, um selbst per Hand das Auto zu polieren, ist groß.

Lackpolituren sollen in einem Arbeitsgang für brillanten Glanz und Schutz sorgen sowie gleichzeitig feine Kratzer beseitigen. Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger ist die Politur von Koch Chemie mit 16,99 Euro. Shine Speed Polish lässt sich leicht auftragen sowie mühelos und rückstandsfrei abpolieren. „Das Ergebnis ist eine perfekte Oberfläche“, so die Tester.

Auf den Plätzen zwei, drei und vier landen die Produkte Fusionskin Ultimate Polish, Dr. Wack A1 Ultimate Show & Shine Polish und Petzoldt’s Premium Reinigungspolitur. Auch diese Polituren erzielen gute Ergebnisse in allen relevanten Prüfpunkten. Die beste Gesamtleistung liefert nach der Bewertung der Experten von KÜS und Auto Bild die Sonax Premium Class Saphir Power Polish. Sie erzielt beim Test die größte Steigerung des Glanzwerts auf matten Lacken. Wenn da nur der hohe Set-Preis mit Schwamm und Mikrofasertuch von 38,99 Euro nicht wäre. Er wirft die Premiumpolitur in der Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück.

Enttäuschend beim Schleifbild: die sechstplazierte Politur Meguiar’s Ultimate Compound. Das Testblech ist nach dem Entfetten übersät mit kleinen Kratzern, verursacht durch grobe Schleifkörner im Produkt. Auf nur leicht ermatteten Lacken angewendet, ist die Gefahr groß, neue Kratzer hinzu zu polieren. Chemtools Acrylshield S auf Platz sieben steigert den Glanzgrad nur mäßig. Keine Freude macht auch das Lackreinigungsset Black Label von Nigrin, das beim Auspolieren mächtig staubt. Auf dem letzten Platz landet das Swissvax Cleaner Fluid Medium – mit 58 Euro das teuerste Produkt im Test. Mit ihrer schlechten Leistung sei die Schweizer Premiumpolitur ihren hohen Preis nicht wert, sagen die Tester.

 

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