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Autopolituren-Test: Wenn der Lack leidet

Autopolituren-Test: Wenn der Lack leidet
Foto: Kröner/GTÜ

Den Autolack perfekt aufpolieren, – ein Hausmittel gibt es leider nicht

 

(TRD/MID)  Bei Schmuddelwetter stehen viele Autofahrer vor einem Problem. Denn Wind und Regen setzen dem Lack ihres geliebten Fahrzeugs kräftig zu. Vom einst fleißig aufpolierten Glanz im Frühling ist nicht mehr viel zu sehen. Was also tun? Eines vorneweg: Ein Hausmittel, das der Autobesitzer einfach anwenden kann, gibt es leider nicht. Und was empfehlen die Profis? „Es bleibt nur die Möglichkeit der Schleifpolitur oder von Wachs in Verbindung mit der Poliermaschine“, sagt ein Sprecher von Lackzauber in Düsseldorf, dem Motor-Informations-Dienst. Doch bei dieser Methode ist Vorsicht geboten, so der Experte. Da die Poliermaschine durch die rasanten Umdrehungen schnell aufheizt, kann es sein, dass man es beim Polieren zu gut meint und den Lack „durchprobiert“. Dann ist der Schaden sogar größer als zuvor, denn die Beschädigung muss lackiert werden. Das kostet Zeit und Geld.Das Fazit des Fachmanns: „Bei Vogelkot Finger weg von rauen Schwämmen. Stattdessen lieber zu reichlich Wasser greifen! Und Schleifpolitur kann ein Begleiter, aber auch Feind sein.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte gleich zu den Profis gehen. Hat sich der Schmutz nämlich schon tief in den Lack gefressen, kann man mit Schwamm und Wasser nichts mehr ausrichten.

 

 

Da die Poliermaschine durch die rasanten Umdrehungen schnell aufheizt, kann es sein, dass man es beim Polieren zu gut meint und den Lack „durchprobiert“. Dann ist der Schaden sogar größer als zuvor, denn die Beschädigung muss lackiert werden. Foto: GTÜ / TRD mobil

Lackpolituren im Test: Teuer glänzt am besten

 

Um den Lack des Autos frisch zu halten, sollten gelegentlich Pflegeprodukte zum Einsatz kommen. Die GTÜ hat jetzt neun Autopolituren mit Preisen zwischen 8,99 Euro und 19,99 Euro getestet. Ergebnis: Etwas tiefer in die Tasche zu greifen, kann sich lohnen.

Beste – und auch teuerste – Politur im Test ist „A1 Speed Polish“ von Dr. Wack (19,99 Euro), das die GTÜ mit „sehr empfehlenswert“ beurteilt. Pluspunkte gibt es für gute Konservierungsleistung und einen „intensiven Tiefenglanz mit deutlicher Farbauffrischung“, wie die Gesellschaft mitteilt. Zudem entstehen beim Auspolieren keine unliebsamen Rückstände. Ebenfalls mit der Note „sehr empfehlenswert“ belegt die günstige „Caramba Lackpolitur“ für 9,99 Euro Platz zwei, dicht gefolgt von „Sonax XTREME Polish + Wax 3 Hybrid NPT“ (19,29 Euro) auf dem dritten Rang. Beide Produkte überzeugen mit guten Werten für brillanten Tiefenglanz mit intensiver Farbtiefe und einem ausgewogenen, gleichmäßigen optischen Eindruck.

Im Mittelfeld rangieren „Aral TiefenPolitur 2 in 1“ auf dem vierten Platz, „Liqui Moly Glanz-Politur“ auf dem fünften und „Nigrin Performance Brillant-Politur Turbo“ auf dem sechsten Platz, jeweils mit der Note „empfehlenswert“. Mit „bedingt empfehlenswert“ bewerten die GTÜ-Tester „Autosol Auto Politur“ auf dem siebten Rang und „Meguiar’s Ultimate Polish“ auf dem achten Rang. Deutlichen Punktabzug gibt es für „Rot Weiss Hochglanz-Politur“ mit der Note „nicht empfehlenswert“ auf dem neunten und letzten Rang. Das Produkt schwächelt vor allem, wenn es um die Konservierung, also um die wasserabstoßenden Eigenschaften geht. Zudem ist das Produkt nur mit hohem Kraftaufwand rückstandslos auszupolieren. Auch Tiefenglanz und Farbauffrischung lassen laut GTÜ zu wünschen übrig.

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