Für die Krankenversicherung sind Brillenträger meist Selbstzahler

Für die Krankenversicherung sind Brillenträger meist Selbstzahler
Finanzielle Unterstützung gibt es mit einer privaten ambulanten Zusatzversicherung. Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com / TRD Gesundheit

(TRD/MP) Laut des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) wächst der Anteil der Brillenträger in Deutschland stetig. Schon 41,1 Millionen Erwachsene ab 16 Jahren tragen eine Brille. Das sind in dieser Altersgruppe etwa 67 Prozent. 1952 lag ihr Anteil noch bei 43 Prozent.

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Der finanzielle Aspekt dabei: Brillenträger sind meist Selbstzahler. Von der gesetzlichen Krankenkasse gibt es für Erwachsene nur bei schwerer Fehlsichtigkeit, etwa einer Hornhautverkrümmung ab 4,25 Dioptrien oder Kurz- und Weitsichtigkeit ab 6,25 Dioptrien, einen geringen Festbetrag für Brillengläser. Die Kosten für das Brillengestell, eine Entspiegelung und besondere Beschichtung werden generell nicht bezahlt.

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Finanzielle Unterstützung gibt es mit einer privaten ambulanten Zusatzversicherung. Beim Abschluss sollte man laut uniVersa darauf achten, dass auch notwendige Reparaturen bezahlt werden und es die Leistung auch ohne Änderung der Sehschärfe gibt.

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Neuere Tarife übernehmen oftmals auch Maßnahmen der refraktiven Chirurgie zur Behebung der Fehlsichtigkeit wie Lasik- und Lasek-Operationen oder Clear Lens Exchange. Die Kosten für eine Augenlaseroperation liegen je nach angewandtem Verfahren bei durchschnittlich 1.450 Euro. Von der Kasse gibt es auch hierfür keinen Zuschuss.

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Heinz Stanelle

Heinz Stanelle

Wir befassen uns mit Ratgeber- und Leserthemen in allen gängigen Kategorien. Herausgeber ist der Journalist Heinz Stanelle aus Kaarst bei Düsseldorf.

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