Schmerzensgeld bei Friseur-Pannen

Schmerzensgeld bei Friseur-Pannen
Photo by cottonbro on Pexels.com


(TRD/WID)  Diesen Friseurbesuch wird eine Frau bestimmt nicht mehr vergessen: 2016 wollte sie sich blonde Haarsträhnen färben lassen. Das Ergebnis ist bleibend, denn in einem handtellergroßen Bereich am Hinterkopf fanden sich nach der Blondierungs-Maßnahme Verbrennungen und Verätzungen ersten bis zweiten Grades. Deshalb wurden der Frau vom Oberlandesgerichts Köln insgesamt 5.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.

Die Frau machte nach der Blondierung eine regelrechte Tortur durch. Es folgte eine monatelange Schmerz- und Infektionsbehandlung mit verschiedenen Medikamenten. Bleibende Folge: Auf einer rechteckigen Fläche von rund drei mal fünf Zentimetern im Bereich des Hinterkopfes wächst jetzt kein Haar mehr. Auch mit einem grundsätzlich möglichen,aber ziemlich aufwändigen dermatologisch-operativen Eingriff ist eine vollständige Beseitigung der haarlosen Stelle nicht sicher.

pexels-photo-3993459
Unglaublich: Zur Entschädigung hatte der Friseur seiner – inzwischen ehemaligen – Kundin zunächst einen Gutschein angeboten.  Photo by cottonbro on Pexels.com

Vor dem Landgericht Köln forderte die Klägerin daraufhin unter anderem ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie die Feststellung, dass der Beklagte zum Ersatz etwaiger weiterer Schäden verpflichtet sei. Das Landgericht hatte das Schmerzensgeld auf 4.000 Euro festgesetzt und den Haarkünstler verpflichtet, mögliche Folgeschäden zu ersetzen. Das Oberlandesgericht hob das Schmerzensgeld um 1.000 Euro an.

Raucher und das Risiko am Grünen Star zu erkranken

Vermögensbildung und die Konten für den Nachwuchs

Nasses Laufvergnügen und viel Unterhaltung in der Domstadt

Elektro-Flugzeuge werden Realität

Hilfreiche Tipps aus dem TRD-Presse-Blog

Kameras im Auto für unzulässig erklärt

Warum Führungspositionen oft verdeckt vergeben werden

Schlaf-Killer Schnarchen

Datenschutzgesetzte und informelle Selbstbestimmung verhindern Vatersuche

Überschall-Flieger: Concorde-Nachfolger nimmt Formen an

Licht- und Schattenseiten von Künstlicher Intelligenz (KI)

Tipp: Den Sanierungs-Bonus nutzen

Verkehrsrecht: Werbeschilder ohne Aufprallschutz müssen nicht extra abgesichert werden

Top-Technikerinnen zeigen Flagge am Frauentag

Datenschutz: Gericht kippt Facebook-Voreinstellungen

Als sich die Tankstelle 1968 zum Lebensmittel-Laden verwandelte

Luftig oder zugeknöpft? Welcher Dresscode gilt im Unternehmen

Rettungsschirme für Freiberufler und Soloselbstständige in der Praxis

Heinz Stanelle

Heinz Stanelle

Wir befassen uns mit Ratgeber- und Leserthemen in allen gängigen Kategorien. Herausgeber ist der Journalist Heinz Stanelle aus Kaarst bei Düsseldorf.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. https://trd-pressedienst.com/impressum-trd-pressedienst/datenschutzerklaerung/

%d Bloggern gefällt das: