Psychologie: Wie Musikhören das Autofahren beeinflusst

Psychologie: Wie Musikhören das Autofahren beeinflusst
Musik sorgt auch beim Autofahren für gute Laune. Foto: Ford/ TRD Sound und Movie
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Guter Sound im Auto animiert zum Mitsingen, sorgt für gute Laune – kann unter Umständen aber auch ablenken und den Fahrstil verschlechtern. Titelbild © Ford / TRD mobil  Foto: Dirk Eisermann: JUKE/TRD Technik)

(TRD/MID)  – Für viele Autofahrer gehört Musikhören dazu – es entspannt während der Fahrt und sorgt für gute Laune. Wichtig sind aber der richtige Musik-Mix und die passende Lautstärke, damit die Musik nicht ablenkt.Musikhören sorgt dafür, dass Menschen geistig wacher sind, bei dichtem Verkehr mindert es Stress und Aggressionen. Das haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden, wie der TÜV Nord berichtet. Andererseits kann Musik auch schlechten Einfluss haben: Autofahrer drücken eher aufs Gaspedal, und das zumeist abhängig von der Lautstärke und dem Tempo der Musik. Bei 55 bis 70 Dezibel fahren die meisten Menschen am aufmerksamsten und reagieren am schnellsten. Bei höherer Lautstärke nehmen Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit ab. Ab 95 Dezibel leidet die Fahrweise beträchtlich.

Foto: Ford / trd mobil

Stress und Aggression

Das gilt auch, wenn die Musik schnell ist. Schnelle Beats beschleunigen die Herzfrequenz. Warren Brodsky, Professor für Musikpsychologie an der israelischen Ben-Gurion-Universität, hat bei Tests festgestellt, dass seine Probanden schneller fuhren und häufiger rote Ampeln missachteten als bei langsamen Stücken.

 

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Eine weitere spannende Beobachtung: Wenn die Musik fremdbestimmt ist, verschlechtert sich der Fahrstil. Am besten fährt, wer seine Lieblingsmusik hört. Diese Erkenntnis könnte bei so manchem Familienausflug für Turbolenzen sorgen.

 

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TRD Redaktionsbüro

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Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

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