Mehrheit der Autofahrer unterstützt 2024 geplantes Rauchverbot im Auto

(TRD/BNP) Die Bundesregierung plant ein Rauchverbot im Auto, wenn Schwangere oder Minderjährige mitfahren. Ein entsprechender Gesetzesentwurf befindet sich 2024 in Vorbereitung. Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 zeigt, dass die Pläne in der Bevölkerung auf breite Zustimmung stoßen.

Laut der repräsentativen Befragung von 1.075 Autohaltern sprechen sich 69 Prozent der Autofahrer für ein Rauchverbot im Fahrzeug aus, wenn besonders schutzbedürftige Personen an Bord sind. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Haushalten mit Kindern: 75 Prozent unterstützen das geplante Gesetz. Auch unter Fahrenden unter 30 Jahren liegt die Zustimmung mit ebenfalls 75 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

Nur 29 Prozent der Befragten lehnen das Verbot ab. Als Gründe nennen sie vor allem den Wunsch nach einem privaten Rückzugsraum im Auto oder die Ansicht, dass ein solches Gesetz unnötig sei, da „vernünftige Menschen ohnehin nicht rauchen würden, wenn Kinder mitfahren“. Rund 10 Prozent zweifeln an der praktischen Kontrollierbarkeit eines solchen Verbots.

Mit dem eigenen Rauchverhalten begründen nur wenige ihre Ablehnung: Lediglich 2 Prozent der Befragten geben an, dass sie selbst regelmäßig am Steuer rauchen und sich nicht einschränken lassen möchten. Die gesundheitlichen Folgen des Passivrauchens werden hingegen nur von einer kleinen Minderheit infrage gestellt.

Die Diskussion über mögliche Sanktionen läuft parallel. Im Gespräch sind Verwarnungen, Bußgelder und abgestufte Maßnahmen bei wiederholten Verstößen. Eine bundeseinheitliche Regelung wird von mehreren Bundesländern gefordert, um Rechtsklarheit zu schaffen.

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