In Dresden hat ein Behördenmitarbeiter unbefugt Daten von hunderttausenden Wahlberechtigten kopiert. Der 54-jährige Systemadministrator transferierte eine komplette Wahlbenachrichtigungsdatei mit personenbezogenen Daten von 430.000 wahlberechtigten Dresdnern auf mindestens einen externen Datenträger. Zwischen Mai und Oktober 2024 kopierte er zudem rund 270.000 Dateien auf externe private Speichermedien.
Die Stadt Dresden hat Anzeige erstattet, und bei Durchsuchungen wurden sämtliche Speichermedien des Beschuldigten beschlagnahmt. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die Daten weitergegeben oder verkauft wurden. Das Motiv des Mannes ist unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Dieses Datenleck wirft Fragen zur Sicherheit und zum Schutz personenbezogener Daten in öffentlichen Einrichtungen auf. Die Behörden betonen, dass sie alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die Integrität der Wahldaten zu gewährleisten.
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