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Foto: Adobe /TRD Medizin unmd Gesundheit

(TRD/WID) Aus Schaden wird man klug. Sonnenbrand und Angst vor Hautkrebs könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen seltener einen Sonnenbrand riskieren. Jetzt zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Erwachsenen im Auftrag des AOK-Bundesverbandes: Jeder Zweite hat zwar Angst, einmal an Hautkrebs zu erkranken, doch ein Drittel schützt seine Haut gar nicht mit Sonnenschutzmitteln.

Ein Viertel (23 Prozent) der Befragten glaubt fälschlicherweise, im Schatten vor Sonnenbrand geschützt zu sein. Jeder Zweite in Deutschland kennt darüber hinaus die Bedeutung des Lichtschutzfaktors bei Sonnenschutzmitteln nicht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass 40 Prozent der Befragten angaben, einmal oder mehrmals pro Jahr einen Sonnenbrand zu haben. Zwei Drittel der Jüngeren zwischen 18 und 34 Jahren (64 Prozent) hatten in den vergangenen Jahren etwa einmal pro Jahr oder häufiger einen Sonnenbrand. Das trifft auch auf mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) zwischen 35 und 49 Jahren zu.

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Junge Frau mit Sonnenbrand 502 sonnenbrand
Mit höherem Alter sinkt dieser Wert: Nur ein Drittel der 50- bis 64-Jährigen gab an, mindestens einmal pro Jahr einen Sonnenbrand zu erleiden, bei der Altersgruppe der Über-65-Jährigen waren es nur noch 14 Prozent.

Der größte Risikofaktor für alle Hautkrebserkrankungen ist die Sonne. Längere ungeschützte Aufenthalte in der Sonne, Sonnenbrände besonders in der Kindheit und Jugend oder auch Besuche im Solarium mit künstlicher UV-Strahlung erhöhen die Gefahr, im Lauf des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Doch wie die AOK-Umfrage ergab, haben viele Menschen ihr eigenes Sonnenschutz-Verhalten noch nicht in ausreichendem Maß danach ausgerichtet. Weniger als die Hälfte der Befragten (46 Prozent) meidet normalerweise lange Aufenthalte in der Sonne, nur rund ein Drittel (37 Prozent) meidet die Mittagssonne.

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„Wenn Hautkrebs frühzeitig erkannt wird, ist er in den meisten Fällen gut heilbar. Wer die Haut alle zwei Jahre untersuchen lässt, kann das Risiko einer schweren oder gar tödlichen Erkrankung deutlich verringern“, erklärt AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann. Bei dieser Krebsfrüherkennung wird der gesamte Körper von der Kopfhaut bis zur Fußsohle auf Auffälligkeiten der Haut untersucht. Dabei beurteilt der Arzt oder die Ärztin, ob Veränderungen harmlos sind oder andere Anzeichen für Hautkrebs vorliegen.

Im Rahmen der Kampagne „Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden“ habe man das Thema Krebsfrüherkennung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. „Wir wollen Menschen sensibilisieren und sie dazu motivieren, die gesetzlich vorgesehenen Untersuchungen wahrzunehmen“, so Reimann. Während der Corona-Pandemie gab es starke Einbrüche bei den Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen der gesetzlich Krankenversicherten. Zugleich zeigte eine Langzeit-Auswertung auf Basis der AOK-Abrechnungsdaten für die Jahre 2009 bis 2020, dass es bei der regelmäßigen Teilnahme an den Untersuchungen bereits vor der Pandemie „Luft nach oben“ gab.

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