Welche Möglichkeiten haben Hacker und PR-Strategen um an der öffentlichen Meinungsschraube zu drehen?

Welche Möglichkeiten haben Hacker und PR-Strategen um an der öffentlichen Meinungsschraube zu drehen?
„Fake News“ sind überall auf Videoplattformen und in sozialen Medien. Sie sind ein Übel der digitalen Welt. Foto: Adobe/TRD Digital und Technik

(TRD/WID) Hacker genießen nicht gerade den besten Ruf. Gehen sie doch im Verborgenen ihren illegalen Machenschaften im Internet nach. Manche dieser Cyber-Kriminellen arbeiten offenbar auch im Auftrag der Politik und geraten dabei häufig ins Visier der Fahnder.

So wurden vor kurzem wieder „vermehrte Angriffsaktivitäten“ eines aus Russland stammenden „Cyber-Akteurs“ gegen politische Parteien und Stiftungen in Deutschland festgestellt. Das geht aus dem als vertraulich eingestuften aktuellen „Lagebericht hybride Bedrohungen“ des Bundesinnenministeriums (BMI) hervor, der dem ARD-Politikmagazin Kontraste vorliegt.

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Bei den Angriffen soll es sich laut dem Bericht um Attacken auf E-Mail-Konten handeln, mit denen die Angreifer versuchen, Zugriff auf sensible Daten zu erlangen. Das Innenministerium bewertet die Angriffe vor dem Hintergrund der kommenden Bundestagswahl als „ernstzunehmende Bedrohung“.

Der BMI-Bericht verweist zudem darauf, dass gestohlene Daten künftig Journalisten zugespielt werden könnten, anstatt sie über soziale Medien zu veröffentlichen. „So werde eine beschleunigte und quasi bestätigende Verbreitung von Desinformation angestrebt“, heißt es in dem Lagebericht.

Daten haben sich zu einer undurchschaubaren Waffe entwickelt, die kaum kontrolliert werden kann. Dabei geben Nutzer über Smartphone und Co. oft unbewusst jeden Tag wertvolle Informationen preis, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Ein Dokumentarfilm über Cambridge Analytica taucht in die düstere Welt der Cyberkriminalität ein und beleuchtet insbesondere den titelgebenden Vorfall, bei dem die persönlichen Daten von Millionen von Facebook-Nutzern im Frühjahr 2018 gespeichert und missbraucht wurden.

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Die Meinungsmacher der Parteien nutzen heute auch andere digitale Methoden, um genau zu „erkunden, wie die Wähler ticken und was sie wollen. Nachdem sie das wissen, können sie die Wähler auch manipulieren, erklärt Farzana Baduel, CEO von der Londoner Agentur Curzon PR in einer aktuellen Reportage des NDR über PR-Agenturen, die politische Kampagnen anbieten.

 

 

 

„Du musst in das Gehirn der unentschiedenen Wähler eindringen. Der beste Weg, sie zu beeinflussen, ist eine Schmutzkampagne. Dafür brauchst du unschöne Details deines Gegners“, so Baduel. Werden die Details veröffentlicht, dann müsse sich die gegnerische Seite mit der Verteidigung beschäftigen und könne keine eigenen Themen mehr setzen. „Einfache Botschaften, die beim Publikum ankommen, und so ihre Gefühle und Gedanken verändern“, so Borwick. Der Trick sei, diejenigen zu finden, bei denen diese Botschaften verfangen. Wahlkampf Undercover Video

 

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Heinz Stanelle

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Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

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