(TRD/MID) Mit Beginn der Reisesaison steigt auch 2024 die Zahl der Verkehrsunfälle im Ausland, an denen deutsche Fahrzeuge beteiligt sind. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ereignen sich die meisten Kollisionen weiterhin in beliebten Urlaubsländern wie Italien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Rund die Hälfte aller Schadensfälle fällt in die Sommermonate – ein Trend, der sich seit Jahren bestätigt.
Um im Ernstfall schnell und korrekt reagieren zu können, sollten Autofahrer vor Reiseantritt alle wichtigen Unterlagen zusammenstellen. Dazu gehört insbesondere der Europäische Unfallbericht, der europaweit einheitlich gestaltet ist und bei jeder Kfz‑Versicherung erhältlich ist. Er erleichtert die Schadenaufnahme und wird von Versicherern im In‑ und Ausland anerkannt.
Wichtig ist auch die Nummer des Zentralrufs der Autoversicherer, der bei Unfällen mit ausländischen Beteiligten unterstützt. Er ist erreichbar unter:
0800 250 260 0 (kostenfrei aus Deutschland)
+49 40 300 330 300 (aus dem Ausland, Mo–Fr 8–20 Uhr)
Der Zentralruf hilft nicht nur innerhalb der EU, sondern auch in der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Für Notfälle gilt europaweit weiterhin die einheitliche Notrufnummer 112.
Nach wie vor sinnvoll ist die Grüne Versicherungskarte, auch wenn sie innerhalb der EU nicht mehr vorgeschrieben ist. Für Reisen in bestimmte Länder bleibt sie jedoch Pflicht, darunter Albanien, Bosnien‑Herzegowina, Montenegro, Serbien, Türkei, Ukraine, Marokko, Tunesien und weitere Staaten außerhalb der EU. Die Karte dient als Versicherungsnachweis und erleichtert die Schadenregulierung.
Wer gut vorbereitet ist, kann entspannt in den Urlaub starten. Eine vollständige Dokumentenmappe, aktuelle Versicherungsunterlagen und die wichtigsten Telefonnummern sorgen dafür, dass ein Unfall im Ausland nicht zum organisatorischen Albtraum wird.
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