Top-Technikerinnen zeigen Flagge am Frauentag

Auch in der Automobilindustrie ist Frauenpower gefragt. © geralt / pixabay.com / TRD mobil
Auch in der Automobilindustrie ist Frauenpower gefragt. © geralt / pixabay.com / TRD mobil

(TRD/BNP) Der Internationale Frauentag 2024 fällt auf Freitag, den 8. März. Dieser Tag, auch bekannt als Weltfrauentag, Frauenkampftag oder Internationaler Frauenkampftag, wird weltweit zur Förderung der Gleichberechtigung und des Frauenwahlrechts begangen. In Deutschland ist es in manchen Regionen üblich, dass Vorgesetzte ihren weiblichen Angestellten Blumen schenken, obwohl der Tag kein gesetzlicher Feiertag ist.

Die Wurzeln des Internationalen Frauentags liegen im Kampf der Frauenbewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts für Frauenrechte, bessere Arbeitsbedingungen und Gleichstellung. Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 auf Initiative von Clara Zetkin, einer prominenten deutschen Feministin, begangen und wird seither jährlich zelebriert.

Die einst abwertend gemeinte Phrase „Frauen und Technik“ hat sich gewandelt und findet heute eine positive Resonanz. Am Internationalen Frauentag demonstrierte der Technologiekonzern und Automobilzulieferer Magna mit zwei führenden Technikerinnen Stärke in traditionell männlich dominierten Bereichen.

Katarina Vaskovicova sieht das 750 Mitarbeiter starke Magna-Powertrain-Werk in der Slowakei als ihre „Familie“ an. Meryem Chami leitet nicht nur ein Joint Venture zwischen Magna und Altran Technologies SA in Marokko, sondern ist auch eine Pionierin für Frauen auf dem aufstrebenden afrikanischen Automobilmarkt und in der europäischen Automobilindustrie, die überwiegend von Männern beherrscht wird.

„Ich habe viele operative Bereiche kennengelernt, als Sicherheitsingenieurin, Teamleiterin und Qualitätsmanagerin“, erzählt Frau Vaskovicova. „Es ist beeindruckend, was wir in den letzten 14 Jahren erreicht haben.

Ihre Karriere ist genauso unglaublich. Sie baut auf einem „Leader-Teacher-Stil“ auf, der perfekt zu den jungen Arbeitnehmern passt, die durchschnittlich 34 Jahre alt sind. „Ein Chef in meinem vorherigen Job sagte mir, dass ich zu ruhig bin“, sagt Vaskovicova. „Er hat mir gesagt, ich solle meine Stimme mehr erheben und auf den Tisch klopfen.“ Doch das sei nicht ihre Art gewesen. „Ich gehe lieber auf die Dinge ruhig zu und konzentriere mich darauf, eine Lösung zu finden – und ich denke, das schätzen meine männlichen Kollegen am meisten an mir.“

Derweil ist Meryem Chami unter anderem CEO von Altran Morocco & Tunisia, zwei weiteren Unternehmen, die insgesamt 1.400 Mitarbeiter beschäftigen. „Ich musste zwei Dinge beweisen: dass ich als Frau einen Mehrwert für die Autoindustrie erbringen kann und dass mein Hintergrund in anderen Branchen auch einen Wert bringen kann“, sagte sie. „Die Autoindustrie braucht Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die sich mit den Herausforderungen von Innovation, Risikomanagement, Digitalisierung und Big Data Management befasst haben.“

Chami ist stolz auf ihre Leistungen, darunter einen Executive MBA der Ecole des Ponts et Chaussees in Frankreich sowie ein Management-Zertifikat des Massachusetts Institute of Technology. Da müssen sich die Herren der Schöpfung wohl warm anziehen – vor allem in der Automobilindustrie.

Quelle: Youtube – Madonna La Isla Bonita /strong>

Quelle: Youtube – Hot Chocolate You Sexy Thing

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