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Routerfreiheit gewinnt immer mehr an Bedeutung

Routerfreiheit gewinnt immer mehr an Bedeutung
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Internet Nutzer können das Endgerät für ihren Anschluss seit August 2016 frei wählen.

Titelbild: © AVM /TRD Pressedienst.Oftmals nutzten Internetkunden Router, die vom Provider gestellt wurden.© OpenClipart-Vectors / Pixabay.com / CC0 /TRD Pressedienst
(TRD/CID) Lange mussten sich Kunden damit begnügen, dass mit dem neuen Internetvertrag auch ein neuer Router ins Haus kam, der vom Provider vorgegeben wurde. Jetzt können auch Bestandskunden aufatmen.
Seit August letzten Jahres dürfen Netzbetreiber den Anschluss an das öffentliche Telekommunikationsnetz nicht verweigern, wenn der Router bestimmte technische Anforderungen erfüllt, so die Verbraucherzentrale NRW. Der Provider sieht sich daher in der Pflicht, den Kunden die notwendigen Zugangsinformationen mitzuteilen, damit diese ihren eigenen Router nutzen können.Unklar war, ob die Regelung nun auch für Bestandskunden greift, oder ob nur Neukunden von dieser Wahlfreiheit profitieren. Im Rechtsstreit gegen eine Kommunikationsgesellschaft hat das Landgericht Essen den Verbraucherschützern jetzt Recht gegeben. Auch Bestandskunden hätten ein Recht auf die Herausgabe der erforderlichen Zugangsdaten, so die Richter (Az.: 45 O 56/16).
 
TRD Redaktionsbüro

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Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

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