Keine Auftragsvergabe an Handwerker ohne schriftliches Angebot

Keine Auftragsvergabe an Handwerker ohne schriftliches Angebot
Geschäftliche Angelegenheiten sollten stets verbindlich und schriftlich festgehalten werden. © TeroVesalainen / Pixabay.com / CC0 /TRD Blog News Portal

(TRD/WID)  – Betrüger finden immer wieder Wege, ihre Opfer aufs Glatteis zu führen. Verbraucherschützer mahnen im Falle von vermeintlich günstigen Handwerkern unbedingt zu verbindlichen, schriftlichen Angeboten. Andernfalls kann sich ein Schnäppchen leicht als kostspieliger Fallstrick entpuppen.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg macht auf einen Fall aufmerksam, in dem ein Potsdamer Ehepaar von angeblichen Fachmännern abgezockt wurde. Unangekündigt tauchten sie im Kleingarten der Eheleute auf und boten an, ein kaputtes Laubendach zu einem geringen Preis zu reparieren. Da ihr Fahrzeug einen vertrauenserweckenden Schriftzug aufwies und der Preis verlockend niedrig angesetzt war, gingen die Kleingärtner auf das Angebot ein. Dabei bleib es allerdings bei einer mündlichen Absprache.

Nach verrichtetem Werk änderte sich der freundliche Tonfall der Handwerker. Prompt forderten sie statt 300 Euro eine Zahlung von 6.000 Euro in bar. Die Männer stellten das Ehepaar dermaßen unter Druck, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sahen, als zu zahlen.

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TRD Redaktionsbüro

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