Bildungsanbieter analysiert Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs

Bildungsanbieter analysiert Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs
Wenn es um Nachhaltigkeit geht, nimmt Stuttgart in einem aktuellen Städte-Ranking den Spitzenplatz ein. Die letzten fünf Plätze des Verkehrs-Rankings belegen Städte aus NRW. © cubicroot / pixabay.com / TRD mobil

(TRD/MID) Egal, ob Elektroauto, Hybrid oder Brennstoffzelle: Nachhaltigkeit ist das große Thema für alle Autobauer. Dafür ist es von Vorteil, in der eigenen Umgebung auch Zugang zu einer guten Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu haben oder von einem günstigen öffentlichen Nahverkehr zu profitieren.

Wo diese Gegebenheiten in Deutschland besonders ausgeprägt sind, hat nun der Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE, analysiert. Das Unternehmen hat die 25 größten deutschen Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs analysiert. Dafür wurden Daten zu drei verschiedenen Variablen erhoben und ausgewertet. Pro Variable wurden jeweils ein bis 25 Punkte vergeben.

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Das Ergebnis: Insgesamt landen Stuttgart und Augsburg mit jeweils 61 von 75 möglichen Punkten auf dem ersten Platz des Rankings. Stuttgart punktet dabei vor allem mit der höchsten Zulassungsquote an Elektro- und Hybridautos (2,12 Prozent), in Augsburg gibt es hingegen die günstigste Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr (46,80 Euro).

Komplettiert wird die Top 5 durch Berlin (54 Punkte) sowie Leipzig und Düsseldorf (jeweils 53 Punkte). Die deutsche Hauptstadt hat unter anderem die zweitmeisten Ladesäulen für Elektroautos gemessen an der Gesamtfläche der Stadt (0,57 Ladesäulen pro Quadratkilometer).

In dieser Statistik muss sich Berlin lediglich Hamburg geschlagen geben. Weiterhin punktet Berlin mit einer hohen Zulassungsquote an Elektroautos. Allerdings gibt es in 18 der 25 analysierten Städte günstigere Monatskarten für den öffentlichen Nahverkehr.

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Die letzten fünf Plätze des Verkehrs-Rankings belegen Mönchengladbach (29 Punkte), Bonn (28 Punkte), Münster (25 Punkte), Wuppertal (23 Punkte) und Duisburg (22 Punkte). Auffällig ist, dass jede dieser fünf Städte in Nordrhein-Westfalen liegt. In Duisburg gibt es beispielsweise die geringste Zulassungsquote an Elektro- und Hybridautos, Wuppertal bietet seinen Elektroauto-Haltern hingegen die wenigsten Ladesäulen pro Fläche.

„Der Klimawandel und die Umweltverschmutzung zählen zu den größten Herausforderungen der Menschheit. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Unternehmen nachhaltiges Leben fördern, sondern auch der Bund, die Länder, Städte und Kommunen“, erläutert Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE. Und da zeige die Untersuchung, dass einige deutsche Städte und ihre Bewohner sich in dieser Sache bereits als Vorreiter positionieren. In manchen Städten gebe es hingegen noch sehr viel Optimierungspotenzial.

 

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Heinz Stanelle

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