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(TRD/MID) Der noch weit verbreitete Verbrennungsmotor gilt als Schmuddelkind. Umweltschützer machen ihn mitverantwortlich für den menschengemachten Klimawandel. Doch Forscher und Entwickler haben weiter gedacht als mancher Kritiker. Stichwort: E-Fuels.

Jeder Maschinenbauingenieur weiß schon etwas länger, dass ein sparsamer Diesel modernster Bauart eine bessere Umweltbilanz aufweist als ein leistungsgleiches Elektroauto. Ob CO2-Rucksack oder Batterieherstellung – ganz so sauber ist die Elektromobilität gegenwärtig noch nicht. Besonders interessant wird das Thema „Verbrennungsmotor und Umwelt“ bei Betrachtung der sogenannten E-Fuels: Hierbei handelt es sich um ein Sorte synthetischer Kraftstoffe, die unter Verwendung von Strom aus CO2 und Wasser hergestellt werden.

E-Fuels: Wann kommen die Treibstoffe der Zukunft?

Auf diese Weise kann jeder Verbrennungsmotor, egal ob Diesel oder Benziner, klimaneutral betrieben werden. Denn es ist der verwendete Kraftstoff, der über die CO2-Bilanz entscheidet, sagen zum Beispiel Experten des Uniti e.V: E-Fuels seien eine zukunftsträchtige klimafreundliche Lösung, wenn sie mittels grünen Stroms aus Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt werden.

E-Fuels sind klimaneutral, da bei ihrer Nutzung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie zuvor für ihre Herstellung eingesetzt wurde. Abgesehen von ihrer Klimaneutralität entsprechen sie in den chemischen Eigenschaften fossilem Benzin und Diesel: Sie haben eine hohe Energiedichte und können leicht transportiert sowie gespeichert werden.

Nun kommt ein Elektro-Auto für Leute, die kein Image brauchen in den Handel

Für Autofahrer bieten E-Fuels damit einige Vorteile im Vergleich zur Elektromobilität: Sie können technisch problemlos in beliebig hohem Anteil fossilen Kraftstoffen beigemischt oder auch in reiner Form verwendet werden. Und das gilt für alle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ein aktueller Vergleichstest der Zeitschrift auto, motor und sport zeigte: E-Fuels, die in herkömmlichen Verbrennungsmotoren genutzt werden können, zeigen auch in der Praxis überzeugende Leistungen. Das E-Fuel-Fahrzeug emittierte eine über 40 Prozent niedrigere Partikelmasse und eine über 20 Prozent geringere Partikelmenge im Vergleich zum Super Plus.

Umweltbewusste Autofahrer können also auch zukünftig guten Gewissens auf den bewährten Verbrenner setzen und diesen wie gewohnt an der Zapfsäule tanken. Da E-Fuels dafür sorgen können, dass sich die CO2-Bilanzen der rund 58 Millionen in Deutschland zumeist mit Verbrennungsmotoren betriebenen Kraftfahrzeuge schnell verbessern lassen, sind die Karten in der Debatte um nachhaltige Mobilität neu gemischt.

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Von Heinz Stanelle

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