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Smartphones enthalten oft sensible Daten, wie persönliche Fotos, Kontoinformationen und Adressen. Das macht sie zu einem der beliebtesten Angriffsziele überhaupt.© teriakasih0 / Pixabay.com / CC0 /  TRD Presseclub

(TRD/CID) Das am weitesten verbreitete Betriebssystem für Mobilgeräte ist Googles Android. Durch die open source Beschaffenheit des Systems hat auch Schadsoftware ein recht großes Einfallstor. Mehr als 750.000 neue Schad-Apps sind bereits im ersten Quartal 2017 entdeckt worden.

Für sich alleine stellen die aber keine direkte Gefahr für jeden Android-Nutzer dar. Viele schädliche Apps müssen erst installiert werden und Zugriff auf die Internetverbindung und die Daten des Smartphones erhalten. Vor der Installation sollten immer die Bedingungen gelesen werden. Bei unbekannten Anbietern gilt immer Vorsicht.

Smartphone with apps
Photo by Adobe Stock/TRD Digital und Technik

Gerade bei Software, die nicht über den offiziellen Play Store bezogen wird, ist das Risiko am höchsten. Gutgläubige Nutzer, die auf eine kostenlose Version einer eigentlich kostenpflichtigen App hereinfallen, sind ein gängiges Beispiel. Erweiterungen, Freischalter, vermeintliche Vollversionen – sogar, wenn auf den ersten Blick alles gehalten wird, was versprochen wurde, kann der Quellcode infiziert sein.

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„Zahlreiche Online-Aktivitäten wie Banking oder Shopping werden mit dem Smartphone erledigt“, erklärt Tim Berghoff, G DATA Security Evangelist. „Die Bedrohungslage für Anwender wächst, da Sicherheitsprobleme in Bezug auf die Auslieferung von Android-Updates für Drittgeräte weiterhin bestehen.“ Die Experten bemängeln, dass jeder Smartphone-Hersteller seine eigene Android-Version nutzt und diese dann nur unregelmäßig updated und auf die Weise kritische Sicherheitslücken stopft. Umso wichtiger ist es für Nutzer, alle verfügbaren Sicherheitsupdates regelmäßig auszuführen und darauf zu achten, keinen fremden Anwendungen vollen Zugriff auf das Gerät zu gewähren.

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