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Gemeinnütziger Journalismus: Neue Förderlogik verändert die Medienlandschaft

PR und Verlage im Spannungsfeld gemeinnütziger Medien. Foto: Microsoft BING/TRD Pressedienst

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Auswirkungen auf Verlage, Agenturen und Marktakteure

(TRD/BNP) Die Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten Maßnahmen zur Förderung des gemeinnützigen Journalismus auf den Weg gebracht. Ziel ist es, journalistische Angebote zu unterstützen, die nicht gewinnorientiert arbeiten und zur politischen Bildung sowie zur Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen. Die geplante steuerliche Begünstigung basiert auf einem Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums, der derzeit von den Finanzämtern berücksichtigt wird. Eine gesetzliche Verankerung in der Abgabenordnung steht weiterhin aus.

Neue Akteure, neue Dynamik
Organisationen wie Correctiv, Netzwerk Recherche oder FragDenStaat gelten als Vorreiter des gemeinnützigen Journalismus. Sie finanzieren sich überwiegend durch Spenden, Stiftungen und öffentliche Fördermittel. Projekte wie „noFake“, das in Kooperation mit Hochschulen durchgeführt wird, erhalten zudem Unterstützung durch das Bundesbildungsministerium. Diese Entwicklung führt zu einer zunehmenden Professionalisierung nicht-kommerzieller Medienangebote.

Auswirkungen auf PR- und Mediaagenturen
Für Kommunikationsagenturen und PR-Dienstleister ergeben sich daraus neue Herausforderungen:

Veränderte Medienlandschaft: Gemeinnützige Medien agieren oft thematisch fokussiert (z. B. Klima, Transparenz, Desinformation) und folgen anderen redaktionellen Kriterien als klassische Verlagstitel.

Zugang und Ansprache: Die klassischen PR-Instrumente greifen bei diesen Akteuren nur bedingt. Statt Anzeigen oder Advertorials stehen Kooperationen, Themenpartnerschaften oder Bildungsformate im Vordergrund.

Reputationsmanagement: Unternehmen müssen sich auf eine kritischere, oft investigativ geprägte Berichterstattung einstellen – insbesondere in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Lobbyismus oder Verbraucherschutz.

Herausforderungen für Verlage
Auch für privatwirtschaftlich organisierte Medienhäuser ergeben sich strukturelle Fragen:

Wettbewerbsverzerrung: Während Verlage auf Abo-Modelle, Werbung und Paid Content setzen, profitieren gemeinnützige Anbieter von steuerlichen Vorteilen und Fördermitteln. Dies kann zu einem Ungleichgewicht im Markt führen.

Thematische Verschiebung: Gemeinnützige Medien konzentrieren sich häufig auf gesellschaftspolitische Themen. Bereiche wie Kultur, Sport oder Unterhaltung bleiben unterrepräsentiert – was die publizistische Vielfalt beeinflussen kann.

Vertrauensfragen: Die Nähe staatlich geförderter Projekte zu politischen Institutionen wird von Teilen der Branche kritisch gesehen. Es besteht die Sorge, dass sich Förderlogiken an politischen Mehrheiten orientieren könnten.

Fazit
Die Förderung gemeinnütziger Medien verändert die deutsche Medienlandschaft nachhaltig. Für PR-Agenturen, Kommunikationsprofis und Verlage bedeutet dies: neue Akteure, neue Spielregeln – und die Notwendigkeit, sich strategisch auf ein pluralistisches, aber auch komplexeres Mediensystem einzustellen. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, rechtssichere und transparente Rahmenbedingungen zu schaffen, die Vielfalt, Unabhängigkeit und Fairness gleichermaßen gewährleisten.

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