Website-Icon TRD Pressedienst

TRD Wirtschaft: Homeoffice stagniert – Branchen bleiben gespalten

netzwerk

Foto::vegefox.com on Adobe Stock

Werbeanzeigen

Homeoffice ist längst mehr als ein pandemiebedingtes Provisorium. Dennoch zeigt eine aktuelle Analyse der Jobbörse Jobware, dass sich die Entwicklung nicht einheitlich fortsetzt. Während digitale Branchen das Arbeiten von zu Hause fest etabliert haben, bleibt es in anderen Bereichen eine Randerscheinung. Der Gesamttrend ist sogar leicht rückläufig.

Laut Jobware-Auswertung, die auf mehreren tausend Stellenanzeigen aus dem zweiten Quartal 2025 basiert, sank der Anteil ausgeschriebener Jobs mit Homeoffice-Option seit März 2024 von rund 47 auf etwa 41 Prozent. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozentpunkten. Unternehmen justieren ihre Remote-Strategien und prüfen, wie dauerhaft Homeoffice in den Arbeitsalltag passt.

Ein Blick auf die Branchen zeigt ein deutliches Gefälle: Versicherungen bieten mit 77,3 Prozent den höchsten Anteil an Homeoffice-Stellen, gefolgt von IT (71,0 %) und Medien (67,0 %). Diese Bereiche profitieren von digitalen Arbeitsprozessen und flexiblen Strukturen. Überraschend zurückhaltend zeigen sich hingegen Banken und Finanzdienstleister (48,3 %) sowie der Öffentliche Dienst (49,2 %), obwohl hier theoretisch mehr Remote-Potenzial vorhanden wäre.

Am unteren Ende der Skala rangieren das Gesundheitswesen (13,0 %), das Handwerk (13,8 %) und die Gastronomie (15,6 %). In diesen Sektoren dominieren physische Präsenz, Schichtbetrieb und direkter Kundenkontakt – Faktoren, die Homeoffice erschweren oder unmöglich machen.

„Homeoffice ist für viele Bewerbende längst ein Hygienefaktor“, erklärt Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware. „Unternehmen stehen vor der Herausforderung, zwischen betrieblichen Anforderungen und dem Wunsch nach Flexibilität eine klare Strategie zu entwickeln.“

Eine Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim) bestätigt die Nachfrage: Fast jedes dritte Unternehmen plant, die Homeoffice-Möglichkeiten in den kommenden zwei Jahren auszuweiten, nur jedes zehnte will sie reduzieren.

Fazit: Homeoffice bleibt ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Wo es nicht möglich ist, gewinnen alternative Modelle wie die Vier-Tage-Woche oder Jobrotation an Bedeutung. Unternehmen, die flexible Arbeitsformen anbieten, punkten bei Zufriedenheit, Recruiting und Mitarbeiterbindung. Playlist: D:TON

🎶 Musikalischer Rahmen zur Kampagne:

Für eine emotionale, stimmungsvolle Begleitung des Beitrags empfiehlt sich die aktuelle Suno Soundtrack-Playlist – inspiriert von den weiten Landschaften Irlands, folkloristischen Klängen und erzählerischer Tiefe. Ideal zum Eintauchen in den Spirit der Kampagne.

▶ Jetzt Suno-Playlist anhören

Atmosphärisch & handverlesen – die akustische Reise zur Story


🔊 Mehr als Worte: Ob Podcast oder redaktioneller Artikel – die Suno Soundtrack-Playlist verstärkt die emotionale Tiefe der Geschichte und verwandelt Information in ein immersives Erlebnis.

Mitarbeiterüberwachung im Homeoffice

Das Smart Home manchmal auch ein Zufluchsort für Prahler und Mehrscheiner

Die meisten Gen-Z-AN würden 4 Tage arbeiten und bei 80 Prozent Gehalt dafür den Job wechseln

Geklonte Stimmen, echte Wirkung – KI im Journalismus

DEICHMANN fördert Schwimmhelden: Gemeinsam für mehr Sicherheit im Wasser

TRD Verbrauchertrend: Konsum zwischen Genuss und Gewissensbissen – Europäer im Zwiespalt

Immobilienmarkt Ostdeutschland – Preisdynamik und politische Einflüsse im Wandel

Die mobile Version verlassen