🔊 Stimmen aus der Redaktion – Wenn KI Journalisten hörbar macht
In der digitalen Medienlandschaft entstehen neue Formen des Journalismus – nicht nur durch Text, sondern auch durch Stimme. Die „Rheinische Post“ zeigt, wie weit diese Entwicklung bereits ist: Dort werden die Stimmen von Redakteur:innen per KI geklont und für die automatische Vertonung von Artikeln eingesetzt.
Was früher synthetisch und unpersönlich klang, wird heute durch individuelle Audio-Avatare ersetzt. Die Redaktion trainiert die KI mit echten Sprachaufnahmen – oft genügt schon ein Smartphone in der Küche. Das Ergebnis: Artikel werden nicht nur vorgelesen, sondern klingen wie die Autor:innen selbst.
„So kann auch mehr menschliche Wärme transportiert werden“, sagt Chefredakteur Moritz Döbler.
Die Technik dahinter nennt sich Voice Cloning – ein KI-Verfahren, das aus wenigen Minuten Audio eine digitale Stimme erzeugt. Die „Rheinische Post“ nutzt dies nicht nur zur Vertonung, sondern auch zur Markenbindung: Leser:innen hören die Stimme hinter dem Text – und damit auch die Persönlichkeit der Redaktion.
🎧 D:TON trifft Stimme
D:TON geht einen Schritt weiter: Hier wird nicht nur gesprochen, sondern komponiert. KI-generierte Soundtracks begleiten redaktionelle Beiträge und schaffen eine emotionale Klangidentität. Die geklonte Stimme könnte künftig sogar mit dem D:TON-Sound verschmelzen – ein journalistisches Format zwischen Text, Ton und Technologie.
🗳️ Geklonte Stimmen – Chancen, Fragen und Honorierung
- 🤔 Noch keine festen Regeln: In vielen Redaktionen fehlen verbindliche Modelle zur Honorierung geklonter Stimmen.
- 💬 Zustimmung ist Pflicht: Die Stimme ist Teil der Persönlichkeit – ihre Nutzung erfordert Einwilligung.
- 💰 Honorierungsmodelle: Einmalzahlung, laufende Lizenz oder Beteiligung an Reichweite sind denkbar.
- ⚖️ Ethik im Fokus: Stimme als Markenbaustein verdient faire Vergütung und klare Kennzeichnung.
- 📣 Transparenz stärkt Vertrauen – sowohl intern als auch bei den Leser:innen.
💡 Die Stimme wird zum journalistischen Werkzeug – aber auch zum identitätsstiftenden Asset. Die Honorierung wird zur Qualitätsfrage.
📢 Fazit
Ob Klang, Komposition oder Stimme: Der Journalismus wird hörbar. D:TON bringt Redaktion und Resonanz zusammen – und eröffnet neue Wege zwischen Inhalt und Identität. Die geklonte Journalistenstimme ist dabei nicht nur technischer Fortschritt, sondern Ausdruck einer sich wandelnden Medienkultur.
🎶 KI-Musik: Der kreative Prompt
Wenn künstliche Intelligenz den Klang zum Beitrag komponieren soll – was gebe ich ihr mit?
Track Title: Synthetic Voice / Human Truth Style: emotional electronic pop with cinematic layering Mood: thoughtful, reflective, intelligent Instruments: soft synth pads, piano textures, ambient beat Vocal fragments: “Speak”, “Truth”, “Identity” Purpose: underscore a journalistic article about voice cloning and editorial identity
Was würde Suno daraus machen? Und: Könnte so bald jede Redaktion ihren Klang selbst erzeugen?
D:TON | KI-Musik für Journalismus und redaktionelle Klangformate