(TRD/MID) In großer Sorge werden nun viele Eltern den Kindersitz in ihrem Auto genau prüfen. Der Hersteller Recaro hat mit einer Rückrufaktion für Aufsehen gesorgt. Im Test der Stiftung Warentest und des ADAC löste sich der Sitz Recaro Optia bei einem Frontalaufprall von der Basis und wurde durch das Testlabor geschleudert. Bei einem echten Unfall würde dies nicht nur eine Gefahr für das im Sitz befindliche Kind darstellen, sondern auch für den Fahrer oder Beifahrer, so die Stiftung Warentest. Recaro nimmt das ernste Testergebnis zur Kenntnis und ruft die Basiseinheit des Kindersitzes zurück. „Wir haben den Hersteller über das Ergebnis informiert. Recaro bietet nun an, die Fix-Basis-Einheiten kostenlos zu ersetzen“, berichten die Tester. Betroffen sind Produkte mit Seriennummern von ER01000000 bis einschließlich ER01017825.
Laut Hersteller wurden etwa 4.000 Einheiten des Sitzes Optia und rund 11.000 Einheiten der Basis ausgeliefert. Die Recaro Fix-Basis wird auch mit der Babyschale Recaro Privia verkauft. Diese Kombination wurde bereits 2014 von der Stiftung Warentest geprüft und die Fix-Basis hielt die Babyschale sicher. Dennoch raten die Tester zur Vorsicht: Nutzer der Kombination aus Privia und Fix-Basis sollten die Basis sicherheitshalber nicht weiter verwenden. Die Babyschale Privia kann auch ohne die Basis mit dem Fahrzeuggurt sicher befestigt werden.
Der Zulieferer Recaro hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die bekannte Marke für Autositze ist zahlungsunfähig. Der Sachwalter hat den Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Unternehmen noch nicht aufgegeben hat. Die Holding hat sich bereits auf andere Branchen spezialisiert. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-autozulieferer-recaro-meldet-insolvenz-an-01/100056174.html
https://trd-pressedienst.com/die-aktuellen-top-5-themen-im-trd-industrie-pressedienst/
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