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Zwischen gesellschaftlicher Erschöpfung und neuer Badkultur – Deutschland sucht Halt

Frau mit Kopfhörern im Schwimmbad

Foto: Stockpack Adobe/TRD Media

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TRD Gesellschaft & Lifestyle – TRD Pressedienst – 2026

Deutschland startet mit einer Mischung aus Erschöpfung, Gereiztheit und vorsichtiger Hoffnung ins neue Jahr. Die jüngsten tiefenpsychologischen Analysen eines Kölner Instituts zeigen, dass die gesellschaftliche Stimmung weiterhin von Verlustängsten, politischer Enttäuschung und wachsender Fragmentierung geprägt ist. Viele Menschen erleben den Zustand des Landes als „festgefahren“, „überfordert“ oder „aus dem Ruder gelaufen“.

Die Forscher sprechen von einer „multiplen Erschöpfungslage“, die sich quer durch alle Milieus zieht. Wirtschaftliche Unsicherheiten, Migrationsthemen, bröckelnde Infrastruktur und ein Gefühl politischer Orientierungslosigkeit verstärken die Wahrnehmung, dass Deutschland sich in einem Dauerkrisenmodus befindet.
Der Gründer des Instituts fasst die Stimmung zugespitzt zusammen:

„Aus ‚Made in Germany‘ ist für viele ‚Marode in Germany‘ geworden.“

Gleichzeitig wächst der Wunsch nach einer politischen Figur, die Durchsetzungskraft mit Fürsorge verbindet – ein Krisenmanager, der Halt gibt, ohne autoritär aufzutreten. Die Menschen suchen nach Orientierung, Verlässlichkeit und einem Gefühl, dass „jemand das Steuer wieder fest in der Hand hält“.

Das Badezimmer als Gegenwelt: Rückzug, Ritual und Regeneration
Parallel dazu untersucht das Rheingold‑Institut im Auftrag des Badherstellers Kaldewei den Bedeutungswandel des Badezimmers – und trifft damit einen Nerv der Zeit.
Während draußen gesellschaftliche Spannungen wachsen, wird das Badezimmer drinnen zur privaten Gegenwelt: ein Ort der Intimität, Ruhe und Selbstfürsorge.

Was früher eine funktionale Nasszelle war, ist heute ein psychologischer Schutzraum.
Natürliche Materialien, organische Formen und hochwertige Oberflächen spiegeln das Bedürfnis wider, sich in einer unübersichtlichen Welt zu erden. Das Bad wird zum Rückzugsort, an dem Menschen Kontrolle, Wärme und Verlässlichkeit erleben.

Passend dazu setzt Kaldewei auf emotionale Inszenierung: Ein eigens komponiertes Badewannenlied soll den Übergang vom Stressmodus in die Entspannung erleichtern – ein Ritual, das die Badkultur endgültig in die Sphäre des modernen Wohlfühl‑Lifestyles hebt.

Fazit: Zwei Studien, ein Land im Spannungsfeld
Die aktuellen Rheingold‑Erkenntnisse zeigen ein Land, das zwischen Überforderung und Selbstfürsorge pendelt.
Während die gesellschaftliche Großwetterlage von Unsicherheit geprägt ist, wächst gleichzeitig der Wunsch nach Rückzug, Ritualen und privaten Wohlfühlräumen.

Das Badezimmer wird damit zum Symbol einer neuen Alltagsstrategie:
Wenn die Welt draußen unübersichtlich wird, schafft man sich drinnen eine Oase, die hält.

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