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US-News im TRD-Ticker: Über Diversity-Rückzieher und Meinungsfreiheit auf Internetplattformen

trd mobil

Internetfähige Smartphones sind weiter verbreitet als PCs und Laptops.© geralt / pixabay.com /TRDmobil

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(TRD/BNP) In den USA ändern immer mehr Unternehmen ihre Marketingstrategien und ziehen sich von Diversity-Themen zurück. Kurz nachdem Harley-Davidson seine DEI-Ziele aufgegeben hat, trifft Jack Daniel’s eine ähnliche Entscheidung. Andere große US-Unternehmen wie John Deere und Tractor Supply haben bereits ihren Rückzug aus Diversitätsprogrammen angekündigt, hauptsächlich wegen heftiger Internetreaktionen und dem Verlust konservativer Kunden.

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Die Unternehmen sahen sich offenbar vor allem dem Druck von Robby Starbuck ausgesetzt, einem 35-jährigen konservativen Aktivisten, der bereits mehrfach erfolgreich gegen die DEI-Politik amerikanischer Unternehmen vorgegangen ist. Der ehemalige Musikvideoregisseur mit kubanischen Wurzeln hat mehr als eine halbe Million Follower auf der Onlineplattform X.

Wie aus einer Kopie der Stellungnahme von Jack Daniel’s Mutterkonzern Brown-Forman hervorgeht, die Starbuck auf der Onlineplattform X veröffentlichte, werde der Bourbon-Hersteller aus Kentucky die Vergütung von Führungskräften nicht mehr an DEI-Richtlinien koppeln. Diese sollten vor allem Minderheiten bessere Berufschancen in Aussicht stellen. Kritiker der Politik bemängelten, dass dadurch deutlich fähigeren Fachkräften die Zukunft verbaut werde. Zudem erklärte Brown-Forman, Jack Daniel’s werde sich nicht mehr an dem jährlichen Ranking von LGBTQ-freundlichen Unternehmen beteiligen und versprach, die Diversitätsregeln für Zulieferer zu kürzen sowie Schulungen zu dem Thema zu beenden.

Die Sprecherin von Jack Daniel’s, Elizabeth Conway, erklärte gegenüber der Daily Mail, dass das Unternehmen beschlossen habe, die „Strategie der Vielfalt und Einbeziehung weiterzuentwickeln“. Denn schließlich habe sich auch die Welt weiterentwickelt. „Unser Geschäft hat sich verändert, und die rechtliche und externe Landschaft hat sich dramatisch verändert, insbesondere in den Vereinigten Staaten“, fügte Conway hinzu. Am Donnerstag wurde die Webseite des 6,5-Milliarden-Dollar-Unternehmens zum Thema „Diversity & Inclusion“ bereits vom Netz genommen, hieß es.

Der 35-jährige Aktivist Starbuck, der 2022 auch für das republikanische Repräsentantenhaus in Tennessee kandidierte, feierte die Kehrtwende in den sozialen Medien. Er sagte, er habe „gewonnen“ und bringe „Vernunft zurück in das unternehmerische Amerika“.


Quelle: Youtube

Meta-Chef Zuckerberg: „Die Biden-Administration übte Druck aus, um Corona-bezogene Inhalte zu zensieren.“

(TRD/BNP) In einem Schreiben offenbart Mark Zuckerberg, dass Facebook während der Corona-Pandemie bestimmte Inhalte zurückgehalten hat. Dies geschah unter dem Druck des Weißen Hauses, wie der Meta-CEO vor dem US-Justizausschuss einräumt. Er bezeichnet es als einen Fehler.

Des Weiteren gab Zuckerberg in dem Schreiben zu, dass seine Firmen Inhalte, die sich auf die Berichterstattung der „New York Post“ über Hunter Biden vor den Wahlen 2020 bezogen, zurückgehalten haben. In den USA ist der Fall als „Laptop“-Affäre bekannt. Der Bericht der Zeitung wurde damals kurzzeitig für die Nutzer blockiert, auch später wurden Postings oft gelöscht oder in ihrer Reichweite eingeschränkt.

Verwiesen wurde damals darauf, dass die Berichte laut dem FBI möglicherweise nicht echt, sondern nur eine russische „Desinformationskampagne“ sein könnten. Mittlerweile ist jedoch klar, dass der Laptop und dessen Inhalte authentisch ist. Zuckerberg entschuldigte sich. „Inzwischen wurde klargestellt, dass es sich bei der Berichterstattung nicht um russische Desinformation handelte, und im Nachhinein betrachtet hätten wir die Geschichte nicht herabstufen sollen“, schrieb er.

Die Debatte über Meinungsfreiheit auf Internetplattformen ist aktuell. Facebook hat in etwas mehr als einem Jahr über 20 Millionen Beiträge gelöscht. Zuckerberg und andere Social-Media-Manager, wie der ehemalige Twitter-CEO Jack Dorsey, kritisieren Fälle von Inhaltsmoderation, die ihrer Meinung nach zu weitreichend waren.

„Es ist ein Skandal, dass ein Literaturklassiker immer wieder wegen Hassrede entfernt wird.“
Weltweit diskutiert man, wie intensiv Social-Media-Firmen die von ihren Nutzern veröffentlichten Kommentare, Bilder und andere Inhalte überwachen sollten. Manche Plattformen meinen, sie sollten Zurückhaltung üben und den Nutzern nicht vorschreiben, was sie online äußern dürfen, während einige Regierungen argumentieren, dass zu viel Freiraum kriminelles Verhalten begünstigen könnte.
Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article253202948/Facebook-Meta-Biden-Regierung-hat-uns-unter-Druck-gesetzt-Corona-Inhalte-zu-zensieren.html

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