Photovoltaik‑Speicher: Deutschland und Kalifornien bleiben 2024 besonders attraktiv

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(TRD/WID‑EN) Die weltweite Nachfrage nach Photovoltaik‑Speichern wächst weiter. Eine aktuelle Marktanalyse internationaler Energieverbände zeigt, dass sich Batteriespeicher vor allem in Ländern lohnen, in denen der Eigenverbrauch von Solarstrom wirtschaftlich klar über der Einspeisung liegt. Besonders attraktiv sind 2024 Märkte wie Deutschland, Kalifornien, mehrere australische Bundesstaaten sowie Teile Südeuropas und Asiens.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die Differenz zwischen PV‑Stromgestehungskosten und Haushaltsstrompreisen. In Ländern mit hohen Endkundenpreisen und stark gefallenen PV‑ und Batteriepreisen amortisieren sich Speicher besonders schnell. Deutschland zählt weiterhin zu den führenden Märkten, da Haushaltsstrompreise hoch sind und die Einspeisevergütung deutlich unter dem Eigenverbrauchswert liegt. Auch in Kalifornien sorgt die Kombination aus hohen Strompreisen, Time‑of‑Use‑Tarifen und Netzausbauproblemen für eine starke Speicher‑Nachfrage.

In mehreren Ländern wirken Förderprogramme zusätzlich als Markttreiber. Deutschland unterstützt Speicher über zinsgünstige Kredite und regionale Zuschüsse, während Kalifornien mit dem „Self‑Generation Incentive Program“ (SGIP) eines der weltweit größten Speicherförderprogramme betreibt. Insgesamt verfügen 2024 fünf große Märkte über aktive Speicheranreize.

Hindernisse bestehen weiterhin dort, wo Net‑Metering‑Systeme den wirtschaftlichen Nutzen von Heimspeichern reduzieren. Wenn überschüssiger Solarstrom nahezu voll vergütet oder später kostenlos aus dem Netz bezogen werden kann, sinkt der Anreiz für eigene Batteriespeicher. In Märkten ohne Net‑Metering oder mit reduzierten Vergütungssätzen hingegen können Speicher bereits heute ohne Förderung wirtschaftlich betrieben werden – insbesondere, wenn sie mehrere Dienstleistungen erbringen, etwa Lastverschiebung, Notstrom oder die Teilnahme an Regelenergiemärkten.

Mit dem Auslaufen vieler älterer Einspeisevergütungen – etwa in Deutschland nach 20 Jahren EEG‑Förderung – steigt das Interesse an Speichern zusätzlich. Betreiber können ihre Anlagen durch Eigenverbrauch und Zwischenspeicherung wirtschaftlich weiter nutzen. Da sowohl PV‑Module als auch Batteriesysteme 2024 erneut günstiger geworden sind, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit weiter.

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