Kläranlagen können nicht alle Bakterien aus dem Trinkwasser filtern

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(TRD/MP) Resistente Keime und Schadstoffe in unseren Gewässern bedrohen die Gesundheit. Dies wird durch den Klimawandel verstärkt. Zum Internationalen Tag der Umwelt forderte der Deutsche Naturheilbund eine effektive Klimapolitik – mit allen Maßnahmen, die für nicht verunreinigtes Wasser notwendig sind.

So ließ der NDR für das Magazin „Panorama“ Proben aus zwölf Flüssen, Bächen und Badeseen untersuchen. Überall fand sich eine hohe Konzentration resistenter Keime. Der Grund dafür sind Gülle und Gärreste aus Biogasanlagen, mit denen antibiotische Rückstände auf die Felder und ins Wasser gelangen, auch in Krankenhäuser und Pflegeheime. Deutsche Kläranlagen sind noch nicht dafür ausgerüstet, multiresistente Bakterien komplett aus dem Wasser herauszufiltern.

Zudem führt die stickstoffhaltige Düngung der Landwirtschaft zu einer hohen Nitratbelastung des Grundwassers. In einigen Regionen Deutschlands sind die Grenzwerte von 50 mg pro Liter deutlich überschritten. Dabei sind bereits geringere Werte laut Studie mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, schreibt die Ärzte Zeitung.

Der Klimawandel könnte diese Effekte noch drastisch verstärken. Denn mit steigenden Lufttemperaturen steigt auch die Temperatur der Oberflächengewässer und bietet damit günstige Voraussetzungen dafür, dass sich Krankheitserreger und resistente Keime, die sich bei hohen Temperaturen wohl fühlen, rasant vermehren.

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