(TRD Auto & Mobilität – aktualisiert für 2026)
(TRD/MID) Die starke Ausweitung des Dieselangebots auf Online‑Plattformen wie mobile.de war in den Jahren 2015 und 2016 eine direkte Folge des Abgasskandals. Damals stiegen die Inserate für Dieselmodelle des Volkswagen‑Konzerns um mehr als 20 Prozent, bei Seat und Skoda sogar um rund 40 Prozent. Der Markt war überfüllt, die Preise gaben leicht nach, und viele Händler kämpften mit Standzeiten.
2026 zeigt sich ein völlig anderes Bild. Der Gebrauchtwagenmarkt hat sich stabilisiert, und Dieselmodelle sind wieder gefragt – vor allem bei Vielfahrern, Pendlern und Gewerbekunden. Die Gründe dafür sind vielfältig:

moderne Euro‑6d‑Temp‑ und Euro‑6e‑Motoren mit realen Emissionswerten
hohe Reichweiten und niedriger Verbrauch
stabile Restwerte bei gepflegten Fahrzeugen
wachsende Nachfrage im ländlichen Raum
begrenztes Angebot, da viele Hersteller weniger Dieselmodelle produzieren
Während der Dieselanteil im Neuwagenmarkt weiter sinkt, bleibt der Bestand hoch: Rund 13 Millionen Diesel‑Pkw sind 2026 in Deutschland zugelassen. Das sorgt für einen konstanten Gebrauchtmarkt, der nicht mehr von Überangeboten geprägt ist.
Preislich liegen moderne Dieselmodelle heute nahezu auf Augenhöhe mit vergleichbaren Benzinern. Unterschiede ergeben sich vor allem durch Laufleistung, Ausstattung und regionale Nachfrage. Fahrzeuge aus dem VW‑Konzern – darunter Golf, Passat, Tiguan, Octavia oder Leon – gehören weiterhin zu den meistgesuchten Modellen.
Der historische Preisrückgang von 2015/2016 ist damit längst aufgeholt. Diesel bleiben ein relevanter Teil des Marktes, auch wenn die politische und technologische Entwicklung langfristig in Richtung Elektrifizierung weist.
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