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TRD-Telegramm: Motor und Mobilitäts-News

So mancher Ganove wird durch Wertgegenstände im Auto erst angelockt. © http://www.polizei-beratung.de/TRDmobil

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Politischer Preisschock an der Zapfsäule
(TRD/MID) Die Kraftstoffpreise steigen und erreichen derzeit ein Jahreshoch. Das Bundesumweltministerium hält dies jedoch für unzureichend. Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) verlangt höhere Steuern auf Diesel und Benzin. „Bei der Energiebesteuerung muss nachgebessert werden“, erklärte Flasbarth dem Fernsehsender ARD.

„Es ist nicht akzeptabel, dass wir Strom, der zunehmend erneuerbar wird, stärker besteuern, während Heizöl und Kraftstoffe relativ gering besteuert werden“, argumentiert der SPD-Politiker. Es gäbe zu wenig Anreize zum Wechsel auf Elektroantriebe, so Flasbarth. Die Politik sei bei Entscheidungsprozessen im Rückstand.

Im EU-Ländervergleich der Spritpreise des ADAC liegt Deutschland mit dem viertgrößten Spritpreis vorne. Autofahrer zahlen hier durchschnittlich 1,55 Euro pro Liter Super E10, nur beim Diesel liegt Deutschland mit 1,31 Euro hinter anderen EU-Ländern.

Laut Umweltpolitikern soll die Zwei-Euro-Marke künftig überschritten werden. Kein Wunder also, dass dieses Thema in sozialen Netzwerken für hitzige Diskussionen sorgt.

Ehemaliger Audi-Chef erhebt Haftbeschwerde
(TRD/MID) Der Abgasskandal hat Rupert Stadlers Laufbahn ruiniert. Der ehemals einflussreiche Automobilmanager kam in Untersuchungshaft und verlor alle seine Positionen im Volkswagen-Konzern. Nun erhebt der frühere Audi-Chef schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft München II und das Justizsystem in einer Haftbeschwerde, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Stadler behauptet, er habe die Aufklärung des Abgasskandals nicht behindern wollen, wie ihm vorgeworfen wird. Die Anschuldigungen im Haftbefehl seien vage und basierten auf einem abgehörten Telefonat, das rechtswidrig aufgezeichnet worden sei. Zudem sei der Gerichtsbeschluss für die Abhörmaßnahme widersprüchlich und schwerwiegend fehlerhaft. Mit seiner Haftbeschwerde konfrontiert Ruper

Wenn die Langfinger kommen
Professionelle Langfinger knacken jedes Auto – es ist alles nur eine Frage der Zeit. Doch so mancher Autofahrer „füttert“ die Gauner auch noch an, indem er die „Ware“ gut sichtbar auslegt. Deshalb: Smartphone, Portemonnaie und andere Wertgegenstände sollten niemals im Auto zurückbleiben.

Der Ratschlag der Experten hat sich offenbar herumgesprochen: Rund 87 Prozent aller Befragten einer Forsa-Umfrage lassen bereits keine Wertgegenstände im Wagen liegen. Und etwa 57 Prozent aller Autofahrer nutzen als zusätzlichen Diebstahlschutz die eigene Garage oder ein abgeschlossenes Grundstück. Das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, lässt sich ebenfalls minimieren, wenn das Auto auf öffentlichen überwachten Parkplätzen abgestellt wird. 18 Prozent aller Befragten parken ihren Wagen vorzugsweise dort.

Trotz aller Vorsicht kann es dennoch zu einem Diebstahl kommen. Dann ist der Ärger groß und die Wahrscheinlichkeit gering, die Wertsachen wiederzubekommen. Doch welche Versicherung kommt für den entstandenen Schaden auf? „Über die Kfz-Teilkaskoversicherung sind nur fest eingebaute Fahrzeug- oder Zubehörteile wie das Radio oder ein integriertes Navigationsgerät abgesichert“, erklärt ein Versicherungsexperte.Seine Empfehlung: „Wertsachen wie etwa Bargeld, Laptop oder Smartphone sollten nicht im Auto liegen gelassen werden. Denn über die Hausratversicherung ist der Diebstahl von Wertsachen aus dem Auto in der Regel nicht mitversichert.“

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