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Live-Einblicke ins Hirn eines Zebrafischs

in neues Mikroskop erlaubt einen Echtzeit-Blick in die Vorgänge des Gehirns einer Zebrafisch-Larve. © Dr. Barth van Rossum / HMGU / TRD Wissenschaft
Ein neues Mikroskop erlaubt einen Echtzeit-Blick in die Vorgänge des Gehirns einer Zebrafisch-Larve. © Dr. Barth van Rossum / HMGU / TRD Wissenschaft

Ein neues Mikroskop erlaubt einen Echtzeit-Blick in die Vorgänge des Gehirns einer Zebrafisch-Larve. © Dr. Barth van Rossum / HMGU / TRD Wissenschaft

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TRD/MP) – Münchener Forschern ist es gelungen, ein neues Mikroskop zu entwickeln. Es erlaubt seinen Nutzern tiefe Einblicke in die Gehirnaktivitäten eines jungen Zebrafisches, während dieser sich frei bewegt. Das Open Source-Mikroskop „NeuBtracker“ vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München (TUM) ist mit zwei Kameras ausgestattet. Während eine die Fischlarve verfolgt, nimmt die andere den durchsichtigen Kopf und damit das Gehirn in Fluoreszenzbildern auf. „Auf diese Art ist es möglich, die Nervenaktivität während des natürlichen Bewegungsverhaltens zu beobachten“, erklärt der Experte Prof. Dr. Gil Gregor Westmeyer.

Die Forscher können neuronale Ereignisse im Gehirn „in vivo“ beobachten, indem sie die Larve verschiedenen Umweltbedingungen aussetzen. „Wir können nun endlich simultan die Auswirkungen von physiologisch wirksamen Stoffen auf das Verhalten und die Gehirnaktivität beobachten“, sagt Panagiotis Symvoulidis, der bereits eine Studie zu seinen Beobachtungen verfasst hat. „Somit sehen wir im Gehirn exakt, welche Gehirnbereiche während eines gewissen Verhaltens aktiv sind“ ergänzt Dr. Antonella Lauri aus dem Team von Professor Westmeyer.

Das erfreulichste an dem Projekt ist, dass die Teams es als „Open Source“-Projekt angelegt haben. Das bedeutet, dass eine genaue Anleitung zum Nachbau im Web unter https://www.neubtracker.org verfügbar ist und die Technik so jedem Forscher auf Wunsch zur Nutzung frei steht.


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