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Kostenloses WLAN kann teuer werden: Jeder vierte Reisende wurde schon gehackt

Microsoft/ BING Ki/TRD Pressedienst

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(TRD/BNP) – Das verlockende kostenlose WLAN im Urlaub hat oft einen Haken. Laut einer aktuellen Studie des VPN‑Anbieters NordVPN wurde bereits jeder vierte Reisende, der ein öffentliches WLAN im Ausland nutzte, Opfer eines Hackerangriffs.

Gefahr durch Man‑in‑the‑Middle‑Attacken
Unverschlüsselte Hotspots sind ein ideales Einfallstor für Cyberkriminelle. Bei sogenannten Man‑in‑the‑Middle‑Angriffen schalten sich Hacker zwischen Sender und Empfänger, um Daten wie Login‑Informationen oder Kreditkartendetails abzufangen. Besonders Reisende im Ausland erkennen oft nicht, welche Netzwerke vertrauenswürdig sind – und genau das nutzen Angreifer aus.

Was tun, wenn man gehackt wurde?
Viele Betroffene merken den Angriff erst, wenn sich die Bank meldet oder Freunde seltsame Nachrichten erhalten. IT‑Experten raten:

Raus aus dem Netz: Gerät sofort vom WLAN trennen oder ausschalten, um weiteren Datenabfluss zu verhindern.

System prüfen: USB‑Sticks und externe Festplatten mit einem Antiviren‑Programm scannen.

Passwörter ändern: Für jeden Account ein eigenes, starkes Passwort mit mindestens acht Zeichen, Groß‑ und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Zwei‑Faktor‑Authentifizierung aktivieren: Zusätzliche Sicherheit durch TAN, Fingerabdruck oder Passwortbestätigung.

Alle Beteiligten informieren: Freunde, Familie und betroffene Anbieter über den Vorfall in Kenntnis setzen.

So bleibt das WLAN sicher
Wer öffentliche Netzwerke nutzt, sollte stets auf verschlüsselte Datenverbindungen achten. Im Café oder Hotel lohnt es sich, die korrekte WLAN‑Kennung beim Betreiber zu erfragen und manuell auszuwählen.
Weitere Schutzmaßnahmen:

Dateifreigabe deaktivieren

Automatische Verbindung mit offenen Netzwerken ausschalten

Nur mit aktuellem Virenschutz arbeiten

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