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Gigaliner, Grenzwerte und der Genfer Salon

Lang-Lkws sollen den Straßenverkehr entlasten.© BMVI/TRD mobil

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Politik setzt auf Gigaliner

(TRD/MID Lang-Lkw oder Gigaliner sollen den Straßenverkehr entlasten. Getestet wurde der Ernstfall bereits auf Deutschlands Straßen, doch der Durchbruch lässt auf sich warten. Das könnte sich bald ändern. Denn Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will den Einsatz von Lang-Lkw erleichtern.

Die Fahrzeuge mit einer Länge von bis zu 25,25 Metern müssen bisher im kombinierten Verkehr Straße-Schiene einsetzbar sein. Diese Vorgabe soll künftig entfallen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Ministeriums hervor, der der Zeitung „WirtschaftsWoche“ vorliegt. Demnach wird für verlängerte Sattelauflieger auch das Überholverbot gestrichen.

Die Grünen kritisieren den Plan. „Sonntag kündigt Scheuer die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene an, am Montag hebt er die Bindung der Lang-Lkws an den kombinierten Verkehr auf“, sagte Verkehrsexperte Stephan Kühn. „Das passt nicht zusammen.“ Das einzig Positive an den Regeländerungen sei der künftig verpflichtende Einbau von Abbiegeassistenten.

EU-Kommission bleibt bei Grenzwerten
Alles nur Gerüchte: Entgegen anderslautenden Behauptungen beabsichtigt die EU-Kommission definitiv keine Erhöhung der Stickoxid-Grenzwerte in Deutschland. Angeblich sollten 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel erlaubt werden, statt des EU-weit verbindlichen Werts von 40 Mikrogramm.

Völlig falsch, so die Brüsseler Bürokraten: „Daran wird nicht gerüttelt.“ Wie der Grenzwert erreicht werde, sei allerdings Sache jedes einzelnen Landes. In Deutschland geht man derzeit davon aus, dass in Regionen mit Stickstoffdioxid-Belastungen bis zu 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft Fahrverbote in der Regel nicht erforderlich seien, weil der Grenzwert von 40 Mikrogramm durch andere Maßnahmen erreicht werden könne.

Genfer Salon: Premiere für den T-Roc
Welches Aggregat ihn genau antreibt, will VW noch nicht verraten. Aber fest steht: Der neue T-Roc R hat seine ersten Bewährungsproben auf dem Nürburgring schon bestanden. Auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) wird er erstmals zu sehen sein.

Der T-Roc R kommt mit einer deutlich aggressiveren Front daher als sein Serien-Pendant. © VW/TRD mobil

VW verspricht für den Neuen beeindruckende Leistungsdaten, einen sportlichen Auftritt und ein „R“-spezifisches Exterieur- und Interieur-Design.
Seit der Markteinführung im November 2017 wurde der „normale“ T-Roc weltweit schon rund 200.000 Mal verkauft. Die R-Version R des kompakten Crossover erweitert das Angebot um eine betont sportliche Variante.

Zusammengestellt vom TRD-Pressedienst in Zusammenarbeit mit der Nachrichten-Agentur Global Press (glp)

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