(TRD/MID) Wer besondere Raritäten der Automobilgeschichte und einige andere Highlights erleben möchte, der konnte im Oktober 2018 einen Besuch der Oldtimer-Messe Motorworld Classics Berlin einplanen. Denn vom kleinsten Auto der Welt bis hin zu Bestsellern aus der Weimarer Republik waren viele Besonderheiten dabei, als die Messe ihre Zelte in den historischen Hallen der Messe Berlin aufschlug.
Ein Highlight: Das kleinste Auto der Welt, bei dem Probesitzen für viele Besucher schwierig werden wird. Der von der Peel Engineering Company auf der Isle of Man produzierte Peel P50 wurde zwischen 1961 und 1963 nur 120 Mal gebaut. Der dreirädrige Kleinwagen ist 1,32 Meter lang, rund ein Meter breit und 1,17 Meter hoch, daneben ist er mit einer Tür, einem Scheibenwischer und einem Scheinwerfer ausgestattet.
Was heute nur noch Wenige wissen: In den 1920er Jahren waren die Brennabor-Werke aus Brandenburg a.d. Havel der größte Automobilhersteller Deutschlands. Gestartet 1905, erlebte die Fahrzeugproduktion des Unternehmens in der Weimarer Republik ihre Blütezeit. Der 1. Brennaborverein Brandenburg a.d. Havel wird auf der Motorworld Classics Berlin unter anderem einen Brennabor Typ R, Bj. 1926, ausstellen. Auch beim ersten VW-Bus-Treffen auf der Oldtimer-Messe wird Nostalgie mitschwingen. Die Besitzer aller Heck-getriebenen Busse (T1, T2, T3) aus dem In- und Ausland waren aufgerufen, sich unter dem Funkturm einzufinden.
Weiteres Schmankerl: Besucher dürfen einem Könner beim Live-Event von der Werkstatt „Das Altblechwerk“ über die Schulter schauen. Inhaber Sven Dühring bringt eine teilrestaurierte Karosserie eines Volkswagen Golf 1, Bj 07.1977, auf die Messe, die geschweißt und lackiert ist, aber komplett leer. Der dazugehörige Motor (1,5 Liter mit 51 kw) wird in Einzelteilen vor Ort nach und nach mit sämtlichen Dichtungen und Lagern an einem Motorständer neu aufgebaut.
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