Grüne Meerkatzen : „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist angeboren und nicht nur anerzogen. TRD Wissenschaft/ Photo by Pixabay on Pexels.com
Grüne Meerkatzen : „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist angeboren und nicht nur anerzogen. TRD Wissenschaft/ Photo by Pixabay on Pexels.com

Kopfball-Verbot für US-Kinder
(TRD/MP) Fußball ist für viele Menschen die schönste Nebensache der Welt. Doch ist der Kampf ums runde Leder auch gefährlich – vor allem für Kinder? Mediziner sagen ja und haben eine plausible Erklärung dafür. Kopfbälle können Gehirnschäden verursachen. In den USA gilt daher ein Kopfballverbot für Kinder.

Auf dieses Fahrzeug setzen Fußballprofis

Feuer und Flamme für Fußball bei der Grillparty

Beim Fußball spielt die Kraft des 12. Mannes eine wichtige Rolle

Fußball ohne Kopfball
Jetzt will offenbar der englische Fußballverband neue Regeln einführen und nach Informationen britischer Medien Kopfballübungen im Training bei Unter-18-Jährigen begrenzen. Das berichten die Zeitung „The Times“ und die „BBC“. Demnach plant die Football Association (FA) eine Obergrenze für Kopfbälle bei Jugendlichen.

Live-Einblicke ins Hirn eines Zebrafischs

Anstoß für die Überlegungen ist eine Untersuchung, die der englische Fußballverband mit der englischen Spielergewerkschaft PFA in Auftrag gegeben hatte. Diese kam zu dem Ergebnis, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung mit einer 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer degenerativen Hirnkrankheit sterben.

Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, sei bei Fußballern 3,45 Mal höher – bei Alzheimer ist dieser Wert sogar 4,4 Mal höher. Warum Fußballprofis häufiger an degenerativen Hirnerkrankungen leiden, lässt sich aus den Ergebnissen der Studie allerdings nicht ableiten.

Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wurde nur spekuliert. Laut „The Times“ hält die FA vorsorgliche Maßnahmen dennoch für notwendig und bereite deshalb neue Regeln vor. „Es ist unabdingbar, dass wir im Fußball alles tun, um zu verstehen, was die Gründe für dieses Risiko sind, und was wir tun können, um künftige Generationen von Fußballern davor zu schützen“, sagt die Chefärztin der FA, Charlotte Cowie.

Männliche Meerkatzen spielen lieber mit Autos
(TRD/MP) Geschlechtsspezifische Prägungen finden bereits im Mutterleib statt. „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist angeboren und nicht nur anerzogen. Dies erklärt, warum männliche grüne Meerkätzchen lieber mit einem Auto oder Fußball spielen als mit Puppe oder Kochtopf. Die Studie der Verhaltensforscher Melissa Hines und Gerianne M. Alexander an grünen Meerkatzen ergab, dass ein geschlechtstypisches Verhalten der Nachkommen bei diesen Primaten schon angeboren und nicht nur anerzogen ist.

Nach Halbfinal-Einzug
DFB-Frauen träumen vom Finale

Datum: 22.07.2022 10:24 Uhr

Jubelnde deutsche Mannschaft
Großer Jubel bei den deutschen Fußballerinnen nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Österreich bei der Frauen-EM 2022.

Quelle: Youtube

Die Forscher legten den kleinen, grünen Meerkätzchen typisches Mädchenspielzeug wie eine Puppe, neutrales Spielzeug wie ein Bilderbuch sowie Jungenspielzeug – beispielsweise ein Auto oder einen Fußball – vor. Das Ergebnis war eindeutig: Die weiblichen Tiere bevorzugten das Mädchenspielzeug, die männlichen das Jungenspielzeug. Bei den neutralen Gegenständen gab es keinen Unterschied. Wahrnehmen, Lernen und Entscheiden – wie bringt das Gehirn diese Prozesse hervor? Das untersuchte Professor Onur Güntürkün vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft, Abteilung Biopsychologie an der Ruhr-Universität Bochum.

Er erforschte dies auf der Verhaltensebene neuroanatomisch sowie mit elektrophysiologischen und bildgebenden Verfahren. Der Biopsychologe hat neurobiologische Modelle formuliert, die erklären, wie aus der Aktivität von Nervenzellen Verhalten entsteht. Dafür erhielt er den Leibniz-Preis, den renommiertesten und höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis.

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg will „nie mehr mit einer Frau zusammenleben“
Damals war sie mit Inka Grings liiert, die als Stürmerin mit ihr gemeinsam in der Nationalelf auf dem Platz stand. Doch die Olympischen Sommerspiele in Sydney 2000 und ein großer Streit in dieser Zeit – Grings soll Voss-Tecklenburg betrogen haben – entzweite das Paar. Diese Erfahrung schien einen bleibenden Eindruck bei der Frau zu hinterlassen, die 2018 Horst Hrubesch als Fußballtrainerin beerbte. In einem Interview mit dem Spiegel erklärte sie: „Heute weiß ich, dass ich nie mehr mit einer Frau zusammenleben werde. Ich stehe auf Männer.“

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