Wissenswertes über Fußball und Meerkatzen

Wissenswertes über Fußball und Meerkatzen
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Kopfball-Verbot für US-Kinder

(TRD/MP) Fußball ist für viele Menschen die schönste Nebensache der Welt. Doch ist der Kampf ums runde Leder auch gefährlich – vor allem für Kinder? Mediziner sagen ja und haben eine plausible Erklärung dafür. Kopfbälle können Gehirnschäden verursachen. In den USA gilt daher ein Kopfballverbot für Kinder.

Fußball ohne Kopfball

Jetzt will offenbar der englische Fußballverband neue Regeln einführen und nach Informationen britischer Medien Kopfballübungen im Training bei Unter-18-Jährigen begrenzen. Das berichten die Zeitung „The Times“ und die „BBC“. Demnach plant die Football Association (FA) eine Obergrenze für Kopfbälle bei Jugendlichen.

Anstoß für die Überlegungen ist eine Untersuchung, die der englische Fußballverband mit der englischen Spielergewerkschaft PFA in Auftrag gegeben hatte. Diese kam zu dem Ergebnis, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung mit einer 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer degenerativen Hirnkrankheit sterben.

Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, sei bei Fußballern 3,45 Mal höher – bei Alzheimer ist dieser Wert sogar 4,4 Mal höher. Warum Fußballprofis häufiger an degenerativen Hirnerkrankungen leiden, lässt sich aus den Ergebnissen der Studie allerdings nicht ableiten.

Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wurde nur spekuliert. Laut „The Times“ hält die FA vorsorgliche Maßnahmen dennoch für notwendig und bereite deshalb neue Regeln vor. „Es ist unabdingbar, dass wir im Fußball alles tun, um zu verstehen, was die Gründe für dieses Risiko sind, und was wir tun können, um künftige Generationen von Fußballern davor zu schützen“, sagt die Chefärztin der FA, Charlotte Cowie.

Männliche Meerkatzen spielen lieber mit Autos

(TRD/MP) Geschlechtsspezifische Prägungen finden bereits im Mutterleib statt. „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist angeboren und nicht nur anerzogen. Dies erklärt, warum männliche grüne Meerkätzchen lieber mit einem Auto oder Fußball spielen als mit Puppe oder Kochtopf. Die Studie der Verhaltensforscher Melissa Hines und Gerianne M. Alexander an grünen Meerkatzen ergab, dass ein geschlechtstypisches Verhalten der Nachkommen bei diesen Primaten schon angeboren und nicht nur anerzogen ist.

Quelle: Youtube

Die Forscher legten den kleinen, grünen Meerkätzchen typisches Mädchenspielzeug wie eine Puppe, neutrales Spielzeug wie ein Bilderbuch sowie Jungenspielzeug – beispielsweise ein Auto oder einen Fußball – vor. Das Ergebnis war eindeutig: Die weiblichen Tiere bevorzugten das Mädchenspielzeug, die männlichen das Jungenspielzeug. Bei den neutralen Gegenständen gab es keinen Unterschied. Wahrnehmen, Lernen und Entscheiden – wie bringt das Gehirn diese Prozesse hervor? Das untersuchte Professor Onur Güntürkün vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft, Abteilung Biopsychologie an der Ruhr-Universität Bochum.

Er erforschte dies auf der Verhaltensebene neuroanatomisch sowie mit elektrophysiologischen und bildgebenden Verfahren. Der Biopsychologe hat neurobiologische Modelle formuliert, die erklären, wie aus der Aktivität von Nervenzellen Verhalten entsteht. Dafür erhielt er den Leibniz-Preis, den renommiertesten und höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis.

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Grüne Meerkatzen : „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ ist angeboren und nicht nur anerzogen. TRD Wissenschaft/ Photo by Pixabay on Pexels.com

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TRD Redaktionsbüro

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