Windkraft-Ausbau und wie Energieversorger beim Strompreis tricksen

Beim Thema Windkraftanlagen gehen die Meinungen in den verschiedenen Altersgruppen auseinander. © Innviertlerin / pixabay.com

Windkraft-Ausbau: 160 neue Windräder auf See

Anders als an Land ist der Ausbau der Windenergie auf hoher See im letzen Jahr zügig vorangekommen, steht nun laut MDR aber vor einer längeren Pause. Im vergangenen Jahr sind auf der Nordsee Windräder mit einer Leistung von mehr als 1.100 Megawatt in Betrieb gegangen. Die Windkraftlobby fordert von der Politik, die Ausbau-Fesseln zu lockern. Gefahren-App sorgt für Bevölkerungsschutz

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Windräder sind nicht überall beliebt

(TRD/WID)  Das Thema Nachhaltigkeit spielt im Bereich Energie eine immer größere Rolle. Vor allem die Windkraft macht einen bedeutenden Teil der regenerativen Energien aus. Doch wie stehen die Deutschen zu Windkraftanlagen und Windrädern, und wie unterscheiden sich die Meinungen in den verschiedenen Altersgruppen?

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74 Prozent der Befragten geben an, dass sie Windräder als Lieferanten erneuerbarer Energien befürworten, 16 Prozent wiederum lehnen sie ab. Die Befürwortung von Windkraftanlagen schlägt sich auch im Verständnis der Befragten für den Bau neuer Windräder nieder: 73 Prozent halten Neubauten für wichtig, 17 Prozent indes für unwichtig. Immunsystem beim frühstücken stärken

20 Prozent der Deutschen im Alter von 55 Jahren und älter lehnt Windräder ab. Von den jungen Befragten zwischen 18 und 24 Jahren haben 9,0 Prozent eine ablehnende Haltung zu Windrädern. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der internationalen Data and Analytics Group YouGov. Wie man täglich 10.000 Schritte schafft

 

Viele Verbraucher in Deutschland müssen sich auf kräftig gestiegene Strompreise einstellen. © kunnasberg / pixabay.com / trd Wirtschaft und Soziales

Strompreise ziehen zeitversetzt kräftig an

(TRD/WID) Die Strompreiserhöhungen in Deutschland gehen weiter: Für die Monate Februar bis April 2020 hatten nach Zahlen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox 86 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,1 Prozent angekündigt.

Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeute das Mehrkosten von rund 100 Euro im Jahr. Betroffen seien rund 3,9 Millionen Haushalte, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Im Januar des Vorjahres hatten bereits 543 Grundversorger ihren Strom verteuert. Bei der neuen Preisrunde sind laut Verivox jetzt auch die großen Stromversorger wie Eon und Innogy dabei. „Vor allem kundenstarke Anbieter verschieben ihre Preiserhöhungen ins Frühjahr“, sagte Energieexperte Valerian Vogel.

Zusammen mit der Preiswelle zu Jahresbeginn hätten 2020 nun drei Viertel aller Grundversorger ihre Strompreise erhöht. Mit durchschnittlich 8,1 Prozent fielen die neuen Erhöhungen kräftiger aus als die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen. Da habe die Erhöhung im Schnitt 5,4 Prozent betragen.

Auch die Verbraucherzentrale NRW hat beobachtet, dass große Versorger wie Innogy und Eon Preise nicht zu Jahresbeginn, sondern zeitversetzt erhöhen. „Offensichtlich wird hier bewusst zum Jahreswechsel abgetaucht, um dann mit weniger Aufmerksamkeit die Preiserhöhungen unterzubringen“, sagte deren Energieexperte Udo Sieverding.

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