Wie Kühlschrank, TV und Auto kaum nachweisbar zu Spionen werden

Wie Kühlschrank, TV und Auto kaum nachweisbar zu Spionen werden
Prominent an die Spitze der Datenschutz-Tools hat sich die Zeitschrift Computer Bild mit ihrem Spionage Stopper gesetzt. © Computer Bild / TRD Pressedienst

 

 Das Horrorszenario von Technik-Skeptikern scheint bestätigt.
 Das Horrorszenario von Technik-Skeptikern scheint in aktuellen WikiLeaks-Enthüllungen bestätigt. Demnach hat die CIA die Werkzeuge, vernetzte Geräte zu kapern, ohne dass die Nutzer etwas davon merken. © G Data Software AG /TRD Pressedienst

(TRD/CID) – Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat eine neue Welle der Empörung losgetreten. Vertrauliche Dokumente sind jetzt an die Öffentlichkeit gelangt, die unter dem Namen „Vault 7“ über Spionage-Methoden des amerikanischen Geheimdienstes CIA berichten. Beunruhigende Aussagen darüber, wie flächendeckend und kaum nachweisbar die Abhörmethoden funktionieren könnten.Vor allem das Aufkommen des Internet of Things, das vernetzte Elektronik zum Alltag macht, bietet der CIA scheinbar ein omnipräsentes Abhörnetzwerk. Über Schwachstellen in der Hardware können sich Hacker Zugang zum Betriebssystem verschaffen und so die Geräte kontrollieren. Betroffen sind laut WikiLeaks auch Windows, OS X, Linux, Router, Smartphones, SmartTVs, eingebettete Computer, industrielle Kontrollsysteme, Fahrzeugsteuerungs-Systeme etc.Corona

Indem CIA malware ein System kapert, kann diese scheinbar auch Verschlüsselungsmethoden aushebeln, wie bei WhatsApp-Nachrichten. Kurz gesagt: Keine Geheimnisse scheinen mehr sicher. Darüber hinaus sollen diese Handlungen im Verborgenen passieren, so dass der Nutzer selbst von der Spionage nicht das Geringste mitbekommt. Mehr als 400 Millionen Überwachungskameras im Reich der Mitte installiert

Sicherheitsexperten von G DATA warnen allerdings vor Kurzschlussreaktionen und Panik. Die Möglichkeit, dass Technik auf diese Weise gehackt werden kann, ist bekannt. „Unserer Einschätzung nach arbeiten alle Geheimdienste seit vielen Jahren an vergleichbaren Programmen, die auch millionenschwer ausgestattet sind“, kommentiert Ralf Benzmüller, Executive Speaker der G DATA Security Labs. „Die veröffentlichten Enthüllungen bestätigen die von vielen IT-Security Experten seit langen gehegten Vermutungen. Als äußerst problematisch betrachten wir es, wenn die entwickelten E-Spionage-Programme in die Hände von Kriminellen gelangen. Die Folgen wären fatal.“ Über Mobilfunk-Strahlenschulz, Sicherheitslücken bis zur Elektroschrott-Entsorgung

Die derzeit veröffentlichten Enthüllungen werden als „Year Zero“ bezeichnet und sind die ersten Auswertungen einer weitaus größeren Datenmenge, die in der Zukunft veröffentlicht werden soll. Die G DATA-Experten vertreten bislang die Auffassung, dass die CIA-Werkzeuge nicht für eine totale Überwachung genutzt werden, sondern für gezielte Attacken. Jetzt liegt es an der Gesamtheit der Sicherheitsexperten, diesen Weckruf schnellstens zu nutzen, um Sicherheitslücken in vernetzten Geräten zu finden und zu stopfen. Bei Spielsachen mit App-Steuerung kommt es auf die Datensicherheit an

Die Datensammelwut von Betriebssystemen

(TRD/CID) Praktisch jeden Handgriff oder jede besuchte Internetseite kann Windows 10  aufzeichnen. Gegen diese von Datenschützern kritisierte Überwachung gibt es mittlerweile viele kostenlose Programme.

 

Computerbild Foto
 Prominent an die Spitze der Datenschutz-Tools hat sich die Zeitschrift Computer Bild mit ihrem Spionage Stopper gesetzt. © Computer Bild / TRD digital und Technik

Ist eines der wichtigsten PC-Programme, nämlich das neue Betriebssystem Windows 10 von Microsoft, ein mächtiges Schnüffel-Tool? So sehen es jedenfalls viele Datenschützer. Denn Windows 10 sammelt in der Tat jede Menge Nutzerdaten: Name, Kontakt- und Anmeldedaten, Standortkoordinaten, Webseitenhistorien, Informationen zu Nutzungs- und Kaufverhalten, Systemdaten und vieles mehr. Einerseits will Microsoft damit Nutzern helfen, um passende Dienste und vielleicht sogar gewünschte Services passgenau anbieten zu können. Andererseits könnte Microsoft die wertvollen Profildaten zu Werbezwecken einsetzen und sie an Dritte verkaufen. Was der Konzern mit der Unmenge an gesammelten Daten seiner Nutzer genau anfangen wird, darüber klärt Microsoft nicht auf. Um ihre Privatsphäre zu schützen, müssen PC-Nutzer selbst aktiv werden. Denn die meisten Einstellungen zur Datenerhebung sind bei der Installation aktiv geschaltet. Sie zu deaktivieren ist aufgrund der Unübersichtlichkeit der Menüs gar nicht so einfach. Aus dieser Not haben daher zahlreiche Softwarehersteller eine Tugend gemacht und bieten kostenlose Software an, mit der die Sammelwut von Windows 10 relativ einfach zu stoppen ist.

Besonders praktisch ist dafür der Dienst ShutUp10 von Hersteller O&O. Die einfach gehaltene Oberfläche führt durch die wichtigsten Einstellungen und gibt Tipps zum Schutz der Privatsphäre. Das kostenlose Tool ist vom Browser aus direkt lauffähig, muss also vom Nutzer nicht installiert werden. Ähnliche Tools sind W10 Privacy, Remove Windows 10 Spying, Win10 SpyStop oder Ashampoo AntiSpy.

 

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