Wer alternativ fahren möchte, googelt nach Gas, Ethanol und Wasserstoff

Dienstwagen mit alternativen Antrieben, insbesondere Elektroautos, werden steuerlich begünstigt. Ganz steuerfrei ist das auch privat nutzbare Dienstfahrrad. © MarleneBitzer / pixabay.com / Trd mobil

Steuervorteil mit grünem Dienstfahrzeug

(TRD/MID) Der Staat belohnt Bürger, die etwas für die Umwelt tun. Seit 2019 sparen Arbeitnehmer Steuern, wenn sie den Weg zur Arbeit klimafreundlich zurücklegen. Beispielsweise ist das Dienstfahrrad seit Anfang 2019 steuerfrei, wenn es vom Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt zur Verfügung gestellt wird, berichten Experten eines Versicherungsunternehmens.

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Stellt der Arbeitgeber ein Dienstfahrrad zur Verfügung, darf man es auch privat nutzen. Pkw, die dem gleichen Zweck dienen, müssen bei privater Nutzung mit 1,0 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden.

Neben Dienstfahrrädern und E-Bikes fördert der Gesetzgeber nun auch die Nutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen als Dienstwagen. Bei Fahrzeugen, die zwischen 2019 und 2021 angeschafft oder geleast werden, muss die private Nutzung nur noch mit 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises statt der bisher geltenden 1,0 Prozent versteuert werden. Für Hybridfahrzeuge gilt dies allerdings nur, wenn sie bestimmte, im Elektromobilitätsgesetz definierte Vorgaben einhalten.

Zum ÖPNV: Übernimmt der Chef ganz oder teilweise die Kosten für ein Jobticket, muss diese Leistung nicht mehr versteuert werden. Damit sollen Pendler animiert werden, für den Weg zur Arbeit vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

Anders als beim Dienstfahrrad wird beim Ticket für Bus und Bahn die steuerfreie Leistung des Arbeitgebers allerdings auf die Entfernungspauschale angerechnet, damit keine „Überbegünstigung“ gegenüber jenen Arbeitnehmern entsteht, die die Kosten für ein Ticket aus eigener Tasche zahlen müssen.

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Google-Suchanfragen:  Kaum Interesse an E-Antrieb

(TRD/MID) Die Zukunft soll elektrisch sein – doch die Deutschen halten offenbar noch nicht besonders viel von der Elektro-Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung von Google-Suchanfragen. Danach gibt es weiter reges Interesse am Diesel. Und wenn schon alternativ, dann geht es um Gas, Ethanol und Wasserstoff.

„Im August 2019 galt das größte Interesse mit 74.000 Suchanfragen nach wie vor dem Diesel“, heißt es bei der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush. Die Stichworte Erdgas und Flüssiggas wurden pro Monat durchschnittlich 42.161 Mal und damit am häufigsten im Zusammenhang mit alternativen Antrieben eingegeben.

Überraschend: Elektrische Antriebe sind die großen Verlierer der Auswertung. Sie belegen den letzten Platz mit nur 2.758 durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen. Und die Tendenz ist weiter fallend. Die Auswerter erklären das mit der Angst vor zu geringer Reichweite und der nicht ausreichenden Lade-Infrastruktur.

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Heinz Stanelle

Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

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