Sa. Mai 15th, 2021
Verhaltensokonomie

(TRD/WID) Die Sparsamkeit der Deutschen ist bekannt. „Geiz ist geil“ – das Motto muss man nicht gut finden, doch es gibt nicht viele Nationen, die dieses Motto so ausleben wie die Deutschen. Preise werden verglichen, Rabatte errechnet, jedes Angebot hinterfragt. Und trotzdem verhalten wir uns in gewissen Bereichen irrational. Darüber gibt es sogar wissenschaftliche Studien.

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bekommt die Krise zu spüren

Das braucht der Körper bei Untergewicht

Kein Kindesunterhalt: Datenschutzgesetze und informelle Selbstbestimmung verhindern Vatersuche

Ein Beispiel: Kein Umweg ist beim Tanken zu weit, um noch ein paar Cent zu sparen. Gleichzeitig werden aber hunderte von Euro verschwendet, weil dem Stromanbieter eine kaum zu erklärende Nibelungentreue entgegengebracht wird. Ein ganzer Wissenschaftszweig namens Verhaltensökonomie beschäftigt sich mit diesem Phänomen des irrationalen Handelns. Stichworte wie „Verlustaversion“ oder „Status Quo Verzerrung“ geben Aufschluss darüber, warum uns gewisse Handlungen so schwer fallen.

Das Thema Verlustaversion erklärt, warum es für uns so schwer ist etwas aufzugeben, was wir bereits besitzen. Dabei reicht bereits lediglich das vage Gefühl, potenziell etwas aufgeben zu müssen. In Verbindung mit der Status Quo Verzerrung, der bisherigen Situation mehr Wert beizumessen als einer neuen potenziell deutlich attraktiveren Alternative, führt dies im Strommarkt dazu, dass in den letzten 20 Jahren seit Marktliberalisierung gerade einmal 31 Prozent der Haushalte in Deutschland ihren Stromanbieter gewechselt haben.

Die schwedische Rennfahrerin Mikaela Ahlin-Kottulinsky gibt extrem Gummi

Die Krux: Dieses irrationale Verhalten sorgt dafür, dass viele Anbieter wie selbstverständlich Tarifangebote im Markt etabliert haben, die wechselwillige Kunden belohnen während sie ihre treuen Kunden bestrafen. Eine aktuelle Erhebung von Check24 zeigt: eine Familie mit 5000 kWh Verbrauch im Grundversorgertarif zahlt im Schnitt 215 Euro mehr im Jahr als beim günstigsten Alternativanbieter.

Marktexperten gehen für das kommende Jahr von einer durchschnittlichen Erhöhung der Strompreise von rund 1,5 Cent je kWh aus, was bei 5000 kWh Verbrauch Zusatzkosten von 75 Euro zur Folge hätte. Eine weitere Zahl, die das Dilemma verdeutlicht: Allen Verbrauchern, die sich noch immer beim Grundversorger befinden, entstehen in Summe Mehrkosten von 4,1 Milliarden Euro pro Jahr. Eine teure Trägheit.

Es gibt aber Hilfe gegen das irrationale Verhalten: Sogenannte Tarifaufpasser, mitunter auch Wechselhelfer, Wechseldienste oder Wechselassistenten genannt, richten sich an alle, die keine Lust haben, sich jedes Jahr mit ihrem Strom- oder Gastarif zu beschäftigen.

Im Gegensatz zu den klassischen Vergleichsportalen steht hier nicht ein einmaliger Anbieterwechsel im Vordergrund, sondern die kontinuierliche Tarifoptimierung. Stiftung Warentest hat diese Tarifaufpasser einem Langzeittest unterzogen und kam dabei zu einem klaren Fazit: „Das ist bequem und lohnt sich“. So wurden zum Beispiel die vier Dienstleister esave, SwitchUp.de, Wechselpilot und Wechselstrom als „sehr empfehlenswert“ eingestuft.

Elektro-Flugzeuge werden Realität

Quelle: Youtube: Tygers of Pan Tang – White Lions

Fristverlängerung: Das sollte man bei der Abgabe der Steuererklärung beachten

Gleicher Motor in zwei völlig unterschiedlichen bayerischen Auto:

Mit dem Hänger in den Urlaub

Was sagt der Gesetzgeber zu Mietern auf vier Pfoten?

Bank, Telefonbetrug, Corona und Finanzen

Wo ist der Gasverbrauch am höchsten?

Corona und die wirschaftlichen Folgen

Das Gartenhaus wird zum Designobjekt

Studie Vision RS: Vegan und sportlich mobil mit grünem Gewissen


https://trd-pressedienst.com/warum-der-anzeigenaequivalenzwert-in-der-kommunikation-von-bedeutung-ist/

Windkraft-Ausbau und wie Energieversorger beim Strompreis tricksen

Freie Journalisten dürfen bei der Corona-Krise auf staatliche Hilfe hoffen

Exklusiv-Angebot: Interne Verlinkung von Beiträgen und Videos nach Prüfung möglich

Materndienst und Pressedienste werden oft für die gezielte Kommunikation eingesetzt

Brennstoffzellen-Fahrzeuge besitzen mehr Reichweite als E-Autos

Der neue eSprinter ist ein Logistik-Paket

Beim Elektro-Auto ist der Preis oft ein Verhinderer

Blackout bei Stromausfall und IT-Panne beim Wertpapierhandel

Immunsystem beim frühstücken stärken

Ticker Digital (TRD) Neue Regeln für das Android-System

TRD-Backstage: Auto und Werkstatt

Marktforschung: In einer zunehmend globalisierten Automobil-Produktion liegen viele Risiken

Status Quo Unplugged Show in Düsseldorf

Ford Mustang GT Cabriolet

Internet, Mobilität, NetzKultur und Co.

Experten-Tipps zum Thema Wassersparen

Von Heinz Stanelle

Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. https://trd-pressedienst.com/datenschutzerklaerung/