Warum lehnt die Ärzteschaft das Impfen durch Apotheker ab?

Warum lehnt die Ärzteschaft das Impfen durch Apotheker ab?
Die wenigen Befürworter (neun Prozent) entsprechender Angebote in Apotheken sehen in der Impfung hingegen "kein Hexenwerk", deshalb könnten auch andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen einbezogen werden. Es müsse dann aber auch Notfallpläne und den schnellen Draht zum Arzt geben. Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com / TRD -Medical Press

In strukturschwachen Gegenden könnten impfende Apotheker die wenigen vorhandenen Ärzte unterstützen und zum Aufbau eines niederschwelligen Impfangebots beitragen. In anderen Ländern funktioniere das ebenfalls.

(TRD/MP) Ob Grippeimpfung oder Schutz gegen Covid-19: Modellprojekte zur Impfung in der Apotheke laufen oder sind in Planung. Laut der Apothekerverbände können Impfungen durch Apotheker schon bald verstärkt Ärzte entlasten und zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beitragen. Doch wie stehen die Arztpraxen zu dieser Entwicklung?

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Diese Frage hat der Ärztenachrichtendienst Medizinern gestellt – und die Antwort war deutlich: 91 Prozent der über 1.000 befragten Haus- und Fachärzte lehnen eine Impfung in der Apotheke kategorisch ab.

Hauptargument: Die Apotheker seien medizinisch nicht für diese Tätigkeit ausgebildet. Sie setze voraus, dass Indikationen und Kontraindikationen korrekt bewertet werden könnten, argumentieren die befragten Ärzte in den Freitextantworten. Apotheker seien im Extremfall auch nicht in der Lage, bei unerwartet auftretenden Komplikationen – zum Beispiel schweren allergischen Reaktion – medizinisch angemessen zu handeln.

Das Impfen sei eine grundlegend ärztliche Aufgabe, so der Tenor der Antworten. : Finanziell soll das Impfen für die Niedergelassenen inzwischen offenbar kein großer Faktor mehr sein! Interessanterweise sind Kommentare zum möglichen Honorarverlust praktisch nicht zu finden. Das Impfen sei eine grundlegend ärztliche Aufgabe, so der Tenor der Antworten.

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