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Verkehrsforscher über Mobilität, Corona und den öffentlichen Nahverkehr

Verkehrsforscher über Mobilität, Corona und den öffentlichen Nahverkehr
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(TRD/MID) Die Corona-Krise verändert auch die Mobilität nachhaltig. Aufgrund der Abstandsregeln meiden viele Menschen in diesen schwierigen Zeiten Bus und Bahn. Auto und Fahrrad sind nach Einschätzung des Verkehrsforschers Robert Follmer vom Institut Infas in Bonn die Gewinner, falls man in so einer Situation überhaupt von Gewinnern sprechen kann. Mobile Erotik im Sportwagen funktioniert noch ohne Akku

 

Quelle: Youtube

„Der öffentliche Verkehr hat sich viel zu schnell eingeschränkt und Verbindungen ausgedünnt. Die Folge ist: Viele Leute kommen kaum noch mit Bus und Bahn zu ihrem Arbeitsplatz“, sagt Follmer im Gespräch mit der Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“. Beschäftigte im Schichtbetrieb seien so gezwungen, ihren Arbeitsplatz mit dem Auto zu erreichen. „Durch die Ausdünnung der Takte sind die Busse zudem in manchen Fällen so voll, dass sich das Abstandsgebot gar nicht einhalten lässt.“ Reise-Enduro für eine Motorradtour um die Welt

 

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Wer sein Fahrrad gegen Diebstahl absichern möchte, findet bei der Hausratversicherung entsprechende Zusatzbausteine. In der Regel ist das Fahrrad dann auch außerhalb der versicherten Wohnung versichert. TRD mobil /Photo by ritesh arya on Pexels.com

75,9 Millionen Räder im Gesamtbestand

(TRD/MID) Aus Freude am Radeln steigen immer mehr Deutsche auf einen Drahtesel. 2019 wurden 4,31 Millionen Fahrräder in Deutschland verkauft, davon 1,36 Millionen E-Bikes. Damit wächst der Gesamtbestand auf 75,9 Millionen Fahrräder.

Unter dem Hashtag #Fahrradland trug das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur Ende 2019 der starken Beliebtheit von Fahrrädern und E-Bikes Rechnung und legte zahlreiche neue Regelungen vor, die den Radverkehr sicherer machen sollen. Dazu gehört unter anderem ein Mindestabstand für Kfz, wenn sie Fahrradfahrer überholen wollen, ein grüner Abbiegepfeil ausschließlich für Radfahrer sowie höhere Bußgelder für das Parken auf Radwegen.

„Besonders, wenn man sich ein hochwertiges Fahrrad oder teures E-Bike angeschafft hat, möchte man natürlich so lange wie möglich Freude damit haben“, sagt Versicherungsexpertin Isolde Klein. „Bei größeren Investitionen lohnt sich ein Extra an Sicherheit. Wer sein Fahrrad gegen Diebstahl absichern möchte, findet bei der Hausratversicherung entsprechende Zusatzbausteine. In der Regel ist das Fahrrad dann auch außerhalb der versicherten Wohnung versichert.“ Kleine Händler entdecken das Webshop

 

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Es sei auch falsch gewesen, dass die Verkehrsbetriebe abgelehnt hätten, ihre Fahrzeuge regelmäßig zu desinfizieren. Das hinterlässt laut Studie bei den Fahrgästen ein komisches Gefühl, ob berechtigt oder nicht. TRD/mobil /Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

Geringe Wertschätzung öffentlicher Verkehrsbetriebe

Also fahren die Leute lieber mit dem Auto“, so Follmer, „, der auch die Studie „Mobilität in Deutschland“ im Auftrag der Bundesregierung durchgeführt hat, eine der größten Mobilitätsstudien weltweit.

Es sei möglich, dass bisherige Bus- und Bahnfahrer auch in Zukunft stärker Auto und Fahrrad nutzen. Viele seien bei dem herrlichen Wetter auf das Fahrrad umgestiegen, viele Bus- und Bahnfahrer auf das Auto. Und das Auto biete dabei einen unschätzbaren Vorteil, wie übrigens auch das Rad, betont Follmer. Denn man könne das Ansteckungsrisiko stark vermindern.

Nach Ansicht des Experten könnte es sogar sein, dass die geringe Wertschätzung der öffentlichen Verkehrsbetriebe für die Fahrgäste dazu führt, dass Bus und Bahn dauerhaft Kunden verlieren werden. Follmer: „Das könnte sich zu einem langfristigen Trend entwickeln.“

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