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Über Filterblasen, Hasser und den Bedarf an zulässigen Informationen

Über Filterblasen, Hasser und den Bedarf an zulässigen Informationen
Photo by Suzy Hazelwood on pexels.com

(TRD/WID) „Fake News“ sind überall auf Videoplattformen und in sozialen Medien. Sie sind ein Übel der digitalen Welt. Das Schlimme: Der Strom dieser Falschmeldungen ebbt einfach nicht ab, da manche Länder offenbar ein Interesse an Desinformation haben, wie „tagesschau.de“ jetzt recherchiert hat.

Demnach verbreitet Russland laut US-Regierungsbeamten über Nachrichtenseiten gezielt falsche Informationen über die Coronavirus-Pandemie. Vor der Präsidentschaftswahl im November 2020 wolle sich Moskau eine Krise zunutze machen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Auch die angesehene „New York Times“ berichtet über entsprechende Hinweise, die Zeitung bezieht sich dabei auf Geheimdienstberichte.

Die Aktion sei Teil anhaltender russischer Bemühungen, Verwirrung zu stiften. Die „New York Times“ berichtet, dass die von russischen Geheimdiensten verfassten Nachrichten von „InfoRos“ und auf „InfoBrics.org“ sowie „OneWorld.Press“ verbreitet werden.

Quelle: Youtube Fahrenheit 11/99

Zwischen Ende Mai und Anfang Juli 2020 verbreiteten laut einem US-Beamten die drei Webseiten rund 150 Artikel über die Reaktion auf die Pandemie, die Russlands Image förderlich sein sollten, die USA hingegen in ein schlechtes Licht rücken sollten. Unter den Schlagzeilen, die die Aufmerksamkeit der US-Geheimdienste erregten, gehörte folgende: „Russlands Anti-Covid-19-Hilfe für Amerika treibt Entspannung voran.“ Damit wurde suggeriert, dass Russland den USA dringende und wichtige Unterstützung im Kampf gegen die Pandemie habe zukommen lassen.

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Photo by Daniel Friday Danzor on Pexels.com

Auch über die Lage in Deutschland verbreiten die beschuldigten Medien ein sehr negatives Bild: Die Bundesrepublik sei seit Jahren „ein Land ohne Hoffnung“, heißt es in einem Beitrag aus dem Juni 2020. Das „deutsche autonome Volk“ werde zu einer Minderheit. „Covid19 war auch der Auslöser für den Zusammenbruch Deutschlands.“ Alles erfundener Blödsinn. Dass jedoch einige verwirrte Zeitgenossen daran glauben macht die Sache gefährlich.

 

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In einer Schulbibliothek strahlt laut der Zeitschrift „zukunftjetzt“ –  Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung über den Beamer ein Video. Die Jugendlichen sehen den Post. „Asylanten erhalten täglich Essen für über 16 Euro. Harz-IV-Empfänger  nur für 4,72 Euro.“ Stimmt das? Photo by Madison Inouye on Pexels.com

Doch was ist, wenn das Ganze nicht so eindeutig ist?

Ein Moderator ruft bei den Behörden an und findet heraus. Nicht der einzelne Geflüchtetet erhält so viel Geld, sondern der Caterer, der die Ünterkünfte beliefert. Es folgt der Hinweis und die Erklärung. Davon muss der Caterer auch Nebenkosten und Löhne bezahlen. Die Behauptung ist also unwahr. Im Beitrag  des Magazins „Den Lügen auf der Spur“ soll man von Experten lernen, „Fake News“ zu erkennen und die gesellschaftliche Debatte in Gang zu halten.

 

Verlustgeschäft für Caterer beim Hamburger Schulessen Quelle: NDR Nachrichten – Caterer von Schulessen beklagen Verluste

Der Mindestlohn wurde eingeführt. Das führe dazu, dass die Essenszubereitung vor allem für die weiterführenden Schulen zu einem Verlustgeschäft werde, beklagt ein Lieferant im Gespräch mit NDR 90,3. Denn 16-Jährige beispielsweise bräuchten zum Mittag richtig große Portionen. Verhandlungen mit der Schulbehörde über wenigstens 50 Cent mehr pro Schüler oder Schülerin blieben bisher ohne Erfolg. Die Behörde möchte erst ein unabhängiges Institut klären lassen, welche Kosten den Caterern tatsächlich entstehen. Die CDU-Schulexpertin Birgit Stöver warnt allerdings bereits: die Haltung des Senats dürfe nicht dazu führen, dass in der Ganztagsbetreuung minderwertiges Essen angeboten werde.

 


Quelle: Youtube

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Heinz Stanelle

Heinz Stanelle

Wir befassen uns mit Ratgeber- und Leserthemen in allen gängigen Kategorien. Herausgeber ist der Journalist Heinz Stanelle aus Kaarst bei Düsseldorf.

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