Über Altersvorsorge und Taschengeld

Über Altersvorsorge und Taschengeld
Eine Altersvorsorge sollte breit gestreut sein, in vielen tausend Aktien zum Beispiel, oder in Kombination mit Rohstoffen oder Staatsanleihen. Foto: Adobe/TRD Vorsorge und Versorgung

Darauf sollten Selbstständige achten

Die Corona-Pandemie schürt bei Selbstständigen Angst. Viele befürchten, im Alter mit leeren Händen dazustehen. Das hat eine Umfrage der Ergo-Versicherung ergeben. Viele Selbstständige wollen deshalb in die gesetzliche Rente wechseln.

Dabei ist die gesetzliche Altersvorsorge für Selbstständige nicht die beste Lösung, wie der Experte David Tappe, Honorarberater bei der Tappe Consulting AG, weiß. Er hat schon zahlreichen Unternehmern dabei geholfen, im Alter weiterhin ein anständiges Einkommen zu haben und dabei über 1.000 Finanzprodukte geprüft. Tappe warnt: „Die gesetzliche Rente ist einer der größten Fehler, die ein selbstständiger Mensch begehen kann!“. Das Problem: Eine Rente ist heute weitaus weniger garantiert als noch vor einigen Jahrzehnten.

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Eine gute Altersvorsorge braucht in der Regel einige klare Punkte. Wer die beachtet, kommt deutlich besser weg, als mit dem umlagefinanzierten System.

Rendite: Eine Altersvorsorge mit hohen Eigenkosten und nur drei Prozent Rendite macht keinen Sinn, wird aber von zahlreichen Versicherungsunternehmen verkauft. Eine gute Altersvorsorge orientiert sich am Zuwachs des Kapitalmarktes – und da sind sechs bis acht Prozent üblich.

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Transparenz: Bei einer guten Altersvorsorge kann der Berater genau erklären, was mit dem Geld gemacht wird. Wo wird es investiert, was wird damit gemacht, um es zu vermehren? Wer das nicht weiß, hat keinerlei Verständnis für Risiken und läuft hohe Gefahr, alles zu verlieren.

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Sicherheit: Das Produkt sollte wirklich 100 Prozent ausfallsicher sein. Keine Rendite der Welt ist es wert, dafür die Mittellosigkeit im Alter zu riskieren. Daher sollte eine Altersvorsorge breit gestreut sein, in vielen tausend Aktien zum Beispiel, oder in Kombination mit Rohstoffen oder Staatsanleihen.

Flexibilität: Wenn man das Geld braucht, sollte man es kurzfristig entnehmen können.

Steuern: Fast jeder, der seine Altersvorsorge selbst aufstellt, macht sich über diesen Punkt keine Gedanken. Dabei ist eine Strategie, die das Thema Steuern außen vorlässt, auf die Lebenszeit gesehen unglaublich teuer. Hier werden schnell mehrere zehntausend Euro weggeworfen. Es macht daher Sinn, für jede Form der Geldanlage einen Experten zu kontaktieren, der das Thema Steuern versteht.

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© Global Press Nachrichtenagentur und Informationsdienste KG (glp)

Taschengeld: Daran sollten Eltern denken

(TRD/WID) Für den Nachwuchs ist es wichtig, den richtigen Umgang mit Geld früh zu lernen. In Deutschland verfügten Kinder laut Kinder-Medien-Studie (KMS) 2019 über insgesamt rund drei Milliarden Euro pro Jahr. Die Mehrheit der Kids darf das eigene Geld sogar selbst verwalten. Experten geben Tipps zum Thema Taschengeld.

Vorab wichtig zu wissen: Ein gesetzlich verankertes Recht auf Taschengeld gibt es in Deutschland nicht. Natürlich hängt die Höhe des Taschengeldes in erster Linie von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab. Sprengen die üblichen Beträge deren Portemonnaie, raten Experten zu einem ehrlichen Gespräch mit den Kindern über die finanzielle Lage.

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Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) empfiehlt für unter Sechsjährige ein Taschengeld in Höhe von 50 Cent bis einen Euro pro Woche. Sechsjährige sollten bis 1,50 Euro wöchentlich bekommen, Siebenjährige bis zwei Euro und dann in 50-Cent-Schritten weiter bis zum neunten Lebensjahr, wo es bis drei Euro geben kann. Ab zehn Jahren sollte die Taschengeldzahlung monatlich erfolgen und mit etwa 16 bis 18,50 Euro beginnen und sich langsam steigern. So bekommen 14-Jährige schon rund 30 Euro im Monat und 18-jährige Kinder, die wirtschaftlich noch ganz von ihren Eltern abhängig sind, bis knapp 80 Euro monatlich. Die Empfehlungen des DJI werden regelmäßig aktualisiert und an die Kaufkraft angepasst.

Ökostrom muss wettbewerbsfähiger werden

Ab dem siebten Geburtstag dürfen sich Kinder mit ihrem Taschengeld Dinge kaufen, die sich preislich in einem Rahmen bewegen, dass sie mit einem angemessenen Taschengeld bezahlt werden können. Das gibt vor allem Verkäufern eine gewisse Rechtssicherheit, wenn sie Kindern ohne Zustimmung des Erziehungsberechtigten etwas verkaufen – und sei es nur eine Kugel Eis. Anders sieht es dagegen mit teuren Anschaffungen aus: Der entsprechende Vertrag kann ohne Genehmigung der Eltern unwirksam sein.

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Egal, wie streng der Einsatz des eigenen Taschengeldes geregelt ist – es sollte klare Absprachen geben, wofür es verwendet werden darf. Nach Ansicht der Experten bleiben beispielsweise Nahrungsmittel, Schulsachen und eine gewisse Grundausstattung an Kleidung Elternsache. Wenn es aber die gerade angesagte Super Skinny Jeans mit Patches sein muss, ist das eine hervorragende Gelegenheit, das Taschengeld zu investieren. Gleichzeitig sollten Eltern ihren Kindern aber auch keine Vorschriften machen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Und wenn es das hundertste vermeintlich sinnlose Kuscheltier ist – ein Elternveto ist tabu.

Sollte das Kind mit dem Geld schlecht haushalten, sollten Eltern ein Auge auf das Kaufverhalten des Kindes haben. Von Vorschüssen, Zwischenfinanzierungen und anderen Deals zwischen Eltern und Kind raten die Experten ab, da sie sonst nicht lernen können, dass man auf manche Wünsche sparen muss. Den virtuellen Umgang mit Geld sollte man dem Nachwuchs hingegen frühzeitig näherbringen. Denn in Zeiten von Online-Zahlungen, kostenpflichtigen Downloads und Apps ist es anfangs schwer, den Überblick über die Ausgaben zu behalten.

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TRD Pressedienst

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