(TRD/WID-en) – Strom ist wichtig, aber auch teuer. Zu teuer, und das liegt an den hohen Netzentgelten, befindet jetzt ein Energieversorger. Genauer gesagt beruft sich die Deutsche Energie GmbH (DEG) auf ein Gutachten des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Lüneburg. Dort wird gezeigt, dass der sogenannte “Garantiezins”, den Strom- und Gasnetzbetreiber zahlen, recht hoch angesetzt ist.Gerade für die Verbraucher würde sich eine Senkung des Zinssatzes massiv rechnen. “Denn diese bezahlen letztlich den Garantiezins über die Netzentgelte. Würde die Bundesnetzagentur also den Zinssatz senken, ergäbe sich eine Entlastung in Milliardenhöhe für die Verbraucher”, erklärt Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG. Aktuell liegt dieser Satz bei 9,05 Prozent, laut Berechnung wäre der Netzausbau durch eine Senkung auf 5,04 Prozent nicht gefährdet und für die Investoren immer noch profitabel.

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“Von einer Senkung würden jedoch nicht nur die Gas- und Stromnetzbetreiber profitieren, sondern selbstverständlich auch die Verbraucher. Denn diese bezahlen letztlich den Garantiezins über die Netzentgelte. Würde die Bundesnetzagentur also den Zinssatz senken, ergäbe sich eine Entlastung in Milliardenhöhe für die Verbraucher”, macht Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG Deutsche Energie GmbH, deutlich. Laut Gutachten ist der Netzausbau durch eine Senkung auf 5,04 Prozent keinesfalls gefährdet. Leider gehen die Zahlen aus dem Gutachten nicht unbedingt mit den wirtschaftlichen Interessen der Netzbetreiber konform.

Raith verweist auch auf die Verantwortung der Anbieter, wie die seines eigenen Unternehmens. Er wirbt mit klimaneutralen Tarifen und einer 12-monatigen Preisgarantie und weist zugleich darauf hin, dass ein Anbieterwechsel sich für manchen Stromkunden bezahlt machen kann

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Von TRD Pressedienst

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