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Nepper, Schlepper, Bauernfänger provozieren Unfälle im Straßenverkehr

Foto. Microsoft BING/TRD Pressedienst

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Gestellte Unfälle: Wie Kriminelle Autofahrer in die Falle locken – und wie man sich schützt
Kriminelle provozieren zunehmend manipulierte Verkehrsunfälle, warnt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Für Autofahrer sind solche „Crash-Betrügereien“ nicht nur gefährlich – oft stehen die Täter nach StVO‑Regeln sogar formal im Recht und kassieren anschließend hohe Summen für Reparaturen und angebliche Verletzungen.

🔍 Woran man fingierte Unfälle erkennt
Laut AvD treten bei gestellten Unfällen häufig mehrere Warnsignale gleichzeitig auf:

unübersichtliche Straßenführung

schwierige Rechts‑vor‑Links‑Situationen

schlechte Sicht durch Wetter oder Dunkelheit

Fahrzeuge mit sichtbaren Vorschäden

Täter, die Fahrgewohnheiten potenzieller Opfer beobachten

plötzlich auftauchende „Zeugen“, die den Unfallhergang bestätigen sollen

🎯 Beliebte Betrugs-Szenarien
Betrüger provozieren besonders gern:

mehrspurige Kreisverkehre, in denen sie beim Spurwechsel Kollisionen erzwingen

Autobahnauffahrten, wo sie auf dem Beschleunigungsstreifen unerwartet abbremsen

Situationen, in denen hochwertige Gebrauchtwagen oder kurzzeitig versicherte Fahrzeuge beteiligt sind

Forderungen nach Abrechnung auf Reparaturkostenbasis – ein weiteres typisches Indiz

🛡️ Wie man sich schützt
Wer verdächtiges Verhalten bemerkt, sollte:

riskante Fahrmanöver abbrechen

besonders aufmerksam sein, wenn jemand im toten Winkel „klebt“

im Zweifel nachgeben und Vorrang gewähren

📸 Wenn es trotzdem kracht
Nach einem Unfall empfiehlt der AvD:

Unfallstelle und Fahrzeuge fotografieren

Datum, Uhrzeit und Witterung dokumentieren

prüfen, ob das gegnerische Fahrzeug weitere Schäden aufweist

bei Druck oder Einschüchterung sofort die Polizei rufen

den eigenen Versicherer informieren – Versicherungen tauschen Daten über auffällige Muster aus

So lassen sich Serientäter identifizieren – und das schützt letztlich alle Verkehrsteilnehmer.

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