Motorjournalismus in einer neuen Ära der Mobilität

Motorjournalismus in einer neuen Ära der Mobilität
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(TRD/MID) Eleganter stromern – diesem Anspruch wird das Modell UX 300e der Lexus-Electrified-Reihe gerecht. Das Fahrzeug sollte eigentlich 2020 auf dem Genfer Autosalon seine Europa-Premiere feiern.

 


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Doch die Messe wurde bekanntlich wegen der Corona-Krise abgesagt. Lexus verspricht für den Neuen „eine ebenso natürliche wie lebhafte Beschleunigung“, denn die Batterien direkt unter der Kabine sorgen für einen niedrigen Schwerpunkt.

Kommt nun eine neue Ära der Mobilität?

(TRD/MID) Das Forschungsprojekt 5G NetMobil hat in den vergangenen drei Jahren mit insgesamt 16 Partnern aus Forschung, Mittelstand und Industrie daran gearbeitet, zentrale Herausforderungen der automobilen Echtzeit-Kommunikation zu lösen. Denn damit das vollvernetzte Fahren Realität werden kann, muss die direkte Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und mit der Infrastruktur zuverlässig funktionieren, sowohl mit hohen Datenraten als auch geringen Latenzzeiten.

Nun haben die Forscher ihre Ergebnisse vorgestellt und erzielen laut eigener Aussage entscheidende Fortschritte für die neue Ära der Mobilität. „Mit dem Projekt 5G NetMobil haben wir entscheidende Meilensteine auf dem Weg zum vollvernetzten Fahren erreicht und zeigen, wie moderne Kommunikationstechnologien unseren Straßenverkehr gleichzeitig sicherer, effizienter und wirtschaftlicher machen“, sagte Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Forschung.

Das Ministerium hatte das Forschungsprojekt mit 9,5 Millionen Euro gefördert. Die durch das Projekt geschaffenen Grundlagen in den Bereichen Netzwerke, Sicherheit und Kommunikationsprotokolle sind nun die Basis für die Standardisierung, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie erste Serienprojekte der Projektpartner.

Wenn Fahrzeuge miteinander vernetzt sind und sich mit der Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit austauschen, reduziert das sowohl das Unfallrisiko als auch Emissionen. Denn im Straßenverkehr ergeben sich häufig Situationen, die der Fahrer nicht vollständig überblicken kann.

 

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Vielleicht lässt sich Opas Oldtimer später noch digitalisieren./ trd mobil  Photo by Mike on Pexels.com

Radar-, Ultraschall- und Videosensoren sind die Augen moderner Fahrzeuge. Sie erfassen das Verkehrsgeschehen um Fahrzeuge herum, können aber weder um eine Straßenecke, noch hinter Hindernisse schauen. Die direkte Vehicle-to-Vehicle (V2V), Vehicle-to-Infrastructure (V2I) und Vehicle-to-Network (V2N)-Kommunikation ermöglicht es, dass die Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umgebung Daten in Echtzeit austauschen können – auch weit über den Sichtbereich hinaus.

Die Partner des Projekts 5G NetMobil entwickeln beispielsweise einen Kreuzungsassistenten, der Fußgänger und Radfahrer an unübersichtlichen Kreuzungen schützt. Eine in der Infrastruktur verbaute Kamera erkennt die Fußgänger und warnt Fahrzeuge innerhalb weniger Millisekunden, um kritische Situationen zu verhindern.

Ein anderes Beispiel des Forschungsprojekts ist das Platooning: Künftig können sich Nutzfahrzeuge in sogenannten Platoons zusammenschließen und in geringem Abstand zueinander fahren. Das automatisierte Windschattenfahren in der Kolonne reduziert den Kraftstoffverbrauch und erhöht die Sicherheit auf Autobahnen.

Doch was passiert, wenn sich beispielsweise die Qualität der Datenverbindung ändert und eine geringere Datenrate für die direkte Kommunikation zwischen den Fahrzeugen zur Verfügung steht? Die Experten haben dafür ein agiles „Quality of Service“-Konzept erarbeitet, das Änderungen der bereitgestellten Netzqualität erkennt und an die vernetzten Fahrfunktionen weitergibt. Beim Platooning können damit die Abstände der einzelnen Fahrzeuge der Kolonne automatisch vergrößert werden, wenn die Qualität des Netzes abnimmt.

Der simple Schriftzug „e-Boxer“

auf der Heckklappe des Forester soll es allen zeigen: Subaru ist auch mit seinem beliebtesten SUV-Modell in der Welt der elektrifizierten Antriebe angekommen.

 


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