Medizin-News aus dem TRD-Presseclub

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Dicke Luft: Über die Wirkung von E-Zigaretten streiten die Gelehrten. © pixabay.com

Bewegung hilft im Kampf gegen Rheuma

(TRD/MP) Dänische Rheumatologen haben eine Schulung entwickelt, die Rheuma-Patienten veranlassen soll, sich häufiger zu bewegen. Das senke das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei kommt ein ungewöhnliches Hilfsmittel zum Einsatz: das Smartphone.

Menschen mit rheumatischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wenn sie sich zu wenig bewegen. Ein jetzt in Dänemark entwickeltes Programm hilft mittels Motivationstraining und durch regelmäßige Kurznachrichten über das Smartphone dabei, weniger Zeit im Sitzen zu verbringen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hält das Programm für vorbildlich. „Die Morgensteifigkeit und die wechselnden Schmerzen in den Gelenken haben die meisten Patienten mit rheumatoider Arthritis mit der Zeit demotiviert, sich bewegen zu wollen“, sagt DGRh-Präsident Professor Dr. med. Hanns-Martin Lorenz.

Die körperliche Bewegung leistete in einer dänischen Studie auch einen wichtigen Beitrag zur Behandlung, da sich Schmerzen und Abgeschlagenheit besserten genauso wie die Lebensqualität und die körperlichen Funktionen.

 

E Zigarette
Dicke Luft: Über die Wirkung von E-Zigaretten streiten die Gelehrten. © pixabay.com / TRD Medizin und Gesundheit

Infarkt über den Wolken

Einen Herzinfarkt wünscht sich niemand – und schon gar nicht während eines Fluges. Denn ein Kardiologe ist über den Wolken nur selten zur Stelle. Dann muss der Pilot entscheiden, ob eine Zwischenlandung erforderlich ist oder nicht. Ein weiteres Dilemma: Es fehlen entscheidende EKG-Informationen. Und da immer mehr ältere Menschen fliegen und der Trend zu Fernreisen steigt, häufen sich medizinische Notfälle an Bord.

Besonders kritisch sind Herz-Kreislauf-Beschwerden, da eine schnelle und gezielte Behandlung maßgeblich für das Überleben des Passagiers sein kann. Bei der Lufthansa wird das mobile EKG-System CardioSecur seit Januar 2018 eingesetzt. Es soll eine Infarkt-Diagnose in der Luft ermöglichen, die es in dieser Form bislang noch nicht gegeben habe, teilt die Airline mit.

Die Lufthanse hat alle A380-Flugzeuge ihrer Flotte mit dem mobilen EKG CardioSecur ausgerüstet. Das System wiegt gerade mal 50 Gramm und soll in einer zunächst einjährigen Pilotphase die bisherige ärztliche Versorgung an Bord ergänzen. Damit bildet es eine wichtige Schnittstelle zwischen der Crew im Flugzeug und der medizinischen Beratung am Boden.

Das System ermöglicht es der Cabin Crew, ohne kardiologisches Fachwissen, ein EKG des Passagiers aufzuzeichnen und zur Diagnose direkt an die medizinische Hotline, International SOS, zu übermitteln. „Dadurch, dass die Ausprägung der Symptome nicht unbedingt Aufschluss über die Schwere der Erkrankung gibt, ist es für die Crew, aber auch die Ärzte am Boden, teilweise schwer abzuschätzen, ob eine Ausweichlandung zur ärztlichen Versorgung erforderlich ist“, erläutert Sven-Karsten Peters, interner Kardiologe des medizinische Dienstes der Lufthansa.

So gesund sind E-Zigaretten

Die E-Zigarette als Heilmittel? Eine aktuelle Studie von Medizinern der Universität Catania in Italien lässt darauf schließen, dass der Konsum von elektronischen Zigaretten (E-Zigaretten) einen Teil der durch Tabakrauchen verursachten Schäden bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung rückgängig machen könnte.

„Die Fallzahl dieser Studie ist zwar relativ klein, doch die Ergebnisse können Hinweise darauf liefern, dass der langfristige Konsum von E-Zigaretten kaum zu erheblichen gesundheitlichen Bedenken führt“, heißt es. Die Raucherentwöhnung sei eine Schlüsselstrategie, um auch die Progression in schwerere Krankheitsstadien aufzuhalten.

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TRD Redaktionsbüro

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Herausgeber: Heinz Stanelle. bietet ständig Ratgeber- und Leserservice für Medienprofis mit Pressedienst, Materndienst und Onlinedienst sowie Dokumentation und Erfolgskontrolle.

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